Streetart virtuel in St. Gallen

Virtuelle Graffititour in St.Gallen

Die Studentin und Sprayerin Cynthia Honegger wünscht sich mehr Raum für die Sprayerszene. Ihre Bachelorarbeit zeigt mittel Virtual Reality (VR), wie Graffiti das Marketing der Stadt St.Gallen bereichern könnten.

Cynthia Honegger  machte sich für ihre Bachelorarbeit Gedanken, welche Nutzen für das Stadtmarketing aus Street-Art gezogen werden können. Die Pieces (Werke) sind in jeder Stadt vorhanden. Wie kann nun das Marketing einer Stadt ihre farbigen Fassaden einsetzen, um sich zu positionieren und was für Vorteile ergeben sich daraus? Sie hat dazu Experten aus den Street-Art-Städten Basel, Chur, München und Krefeld interviewt, Websites analysiert und Literaturrecherchen durchgeführt.

St. Gallen verwandelt sich in eine Street-Art-Stadt

Einige Erkenntnisse flossen direkt in das Lehrprojekt: Ein virtueller Street-Art-Rundgang durch die Stadt St. Gallen. Tagelang sei Cynthia durch die Stadt spaziert und hat passende Flächen gesucht, um das Projekt zu realisieren.

Im Video können Nutzer:innen in einer 360-Grad-Umgebung eine Tour erleben, in der Street-Art digital an noch graue Wände angebracht wurde. Das Projekt verfolgt das Ziel, mehr Akzeptanz und Anerkennung den Künstler:innen zu bieten. Dazu soll ein Einblick in St. Gallen als mögliche Street-Art-Stadt gegeben werden, ohne dass die aufwändigen Bewilligungsverfahren durchlaufen werden müssen.

In der Virtual Reality Tour entdeckt man St. Gallen als Street-Art-Stadt. Kunstwerke von lokalen, nationalen und internationalen Künstler:innen wurden virtuell an die Fassaden angebracht, so dass eine hohe Diversität gezeigt wird.

Sobald man die Kopfhörer aufsetzt und den Play-Button drückt, entdeckt man die Klosterstadt in einem neuen Gewand. Mittels interaktiven Elementen navigiert man zu den verschiedenen Standorten und findet heraus, wer das Werk erstellt hat.

Das Projekt entstand im Rahmen einer Bachelorarbeit aus dem Studiengang Multimedia Production.

Mehr Infos auf:www.streetart-sg.com

Wer Lust auf einen echten Art Spaziergang in Basel hat, der sollte den Bericht über die Art Tour Basel lesen. Und dann hoffen, wir dass es kein Art Bombing, wie es ein New Yorker Künstler aus Protest getan hat, passiert.

Quelle: digezz / Youtube / Tagblatt

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