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Snap-Chat rüstet bei AR nach

Snapchat Lens

Neues Design, Sprachassistent und AR-Linsen: Die Foto-App Snapchat hat am vergangnen Donnerstag am Snap Partner Summit 2020 viele Neuerungen vorgestellt.

Die Foto-App Snapchat treibt den Wettbewerb mit Apple und Google bei der sogenannten erweiterten Realität voran, bei der digitale Inhalte auf dem Bildschirm in reale Umgebungen integriert werden. Nach ersten spassigen Anwendungen wie virtuellen Masken oder Katzen-Schnurrhaaren baute Snapchat eine Geschäftsplattform auf, mit der man auf dem Display zum Beispiel Turnschuhe anprobieren oder einen Eindruck von dem Farbton der Kosmetik im eigenen Gesicht bekommen kann. Diese Funktionen kennt man von anderen Anbietern, so experimentierte z.B. auch Pinterest mit der virtuellen Anprobe oder Schminke, wie unser Bericht zeigt.

Dass Snapchat nicht nur zur Unterhaltung beitragen will zeige auch jüngst, als Snapchat für die WHO zur Eindämmung von Corona tätig war, wie wir berichteten.

Mit Local Lenses ab in die erweiterte Realität

Bei einer Partnerkonferenz am verganenen Donnerstag bot Snap sein erweitertes Arsenal für App-Entwickler in dem Bereich. Dazu gehört die Funktion «Local Lenses», bei der gesamte Strassenzüge in 3D eingescannt werden, um auf Basis dieser Modelle Erlebnisse in erweiterter Realität zu ermöglichen. Es ist die Erweiterung, der letztjährigen Funktion Lenses, die mit kotzenden Hochhäusern bei uns Schlagzeilen machten.

Mit der Funktion «Scan» werden Objekte vor der Kamera erkannt und Informationen dazu angezeigt – als Beispiel nennt Snapchat Pflanzen oder Hunderassen. Eine ähnliche visuelle Suchmaschine baute Google mit seinem Angebot «Lens» auf. Snapchat macht dagegen nicht alles selbst, sondern dient als Plattform für verschiedene spezialisierte Dienste. Diverse Apps können die Snapchat-Kamera mit ihren Funktionen einbinden – und zugleich mit eigenen Algorithmen fürs maschinelle Lernen kombinieren.

Mit der Funktion «Dynamic Lenses» können Entwickler in Echtzeit Informationen aus ihren Apps einbinden. Das könnte vor allem auch interessant werden, wenn es zusätzlich zu Smartphones auch AR-Brillen gibt, in denen digitale Inhalte auf die Gläser projiziert werden. Laut Medienberichten arbeitet unter anderem Apple daran. Der iPhone-Konzern setzt schon seit Jahren ebenfalls auf AR-Anwendungen.

Quelle: Persönlich / Snap / Youtube

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