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Facebook-Armband liest Hirnsignale

Facebook Armband AR

Eine Armband, das den Nutzern erlauben soll, über Gehirnsignale mit den kommenden Augmented Reality Brillen zu kommunizieren. Facebook liefert mal wieder ganz wilde Pläne.

Es wird mal wieder etwas futuristisch hier: Die Facebook Reality Labs haben in einem Blog-Beitrag ein neues Mensch-Computer-Interface vorgestellt. Ziel des Unternehmens ist es, dass Nutzer auf natürliche Weise mit den kommenden Augmented Reality Brillen von Facebook interagieren können. Umgesetzt wird dieses Vorhaben durch ein Armband, das die motorischen Signale erkennt, die das Gehirn an die Hand des Nutzers sendet und liest, noch bevor die Hand diese Bewegungen ausführt. Im Zusammenspiel mit einer Augmented-Reality-Brille könnten Nutzer also mit ihrer Hand beispielsweise durch Menüs scrollen, indem sie nur daran denken.

Das Armband das Hirnsignale empfängt

Noch sieht der Armband-Controller aus wie eine sehr klobige Armbanduhr. Das Unternehmen habe sich für das Handgelenk entschieden, da es Menschen gewohnt seien, dort beispielsweise eine Uhr oder Schmuck zu tragen. Für den alltäglichen Einsatz sei ein Armband-Controller also in den Augen von Facebook eine gute Idee. Google Glass und Snap Spectacles haben zum Beispiel versagt, die Leute wollten sie einfach nicht benutzen. Facebook hält sein Armband für benutzerfreundlicher und bequemer.

Mit Hilfe von Elektromyographie (EMG) lesen die im Armband verbauten Sensoren die Steuersignale des Gehirns und übersetzen diese in digitale Befehle. Noch befindet sich das Armband in einem sehr frühen Entwicklungsstadium. Ob und wann Facebook das Konzept zur Marktreife bringen wird, ist noch unklar. Auch wie viel es kosten soll, steht noch nicht fest.

Noch mehr AR Projekte in Peto

Facebooks Ankündigung ist die zweite von insgesamt dreien, die die Position des Unternehmens auf dem Gebiet der Augmented Reality umreißen sollen. Am 9. März kündigte Facebook an, dass seine AR-Brille auf die Umgebung reagieren würde. Wer also an seinem Lieblingscafé vorbeigeht, könnte etwa gefragt werden, ob er eine Bestellung aufgeben möchten. Facebook will zudem später in diesem Jahr seine eigenen haptischen Handschuhe und andere Wearables enthüllen.

Quelle: Computerwoche / heise

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