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Schweizer Jungunternehmerin wirbelt die VR-Szene in den USA auf

Die junge Schweizer VR-Künstlerin Cécile Amstad macht sich nun auch in den USA breit. Wir haben ihre Projekte angeschaut.

Am World VR Forum in Crans-Montana haben wir im 2017 mit Cécile Amstad gesprochen. Damals war sie noch ziemlich neu in der Szene. Seit da ist sie ein wenig von der Bildfläche verschwunden; dachte ich zumindest. Ich habe Sie mal versucht zu kontaktieren, um zu erfahren, wie es so läuft und welche Projekte noch anstehen. Nichts. Urplötzlich meldete sich Cécile in diesem Frühjahr und teilte mir mit, dass sie in den USA gelandet sei und dort ihren zweiten Sitz eröffnet hat. Ich staunte nicht schlecht, sie hat wieder einiges am Laufen. Zwei Projekte stellen wir vor.

Fight’n’Flight 

Bei diesem Game dreht sich alles um Roboter. Das Spielziel ist einfach erklärt: Der letzte, überlebende Roboter gewinnt.

Es gibt insgesamt 6 Arenen für Spiele mit maximal 15 Minuten. Das Game ist multiplayerfähig und hat Kapazität für 4 Arcade-Spieler.

In den Arenen kann man herumfliegen und seine Gegner abschiessen. Jeder Iron Man Fan wird es lieben! Denn das Fliegen mit den Hand-jets von Vive ist ganz im Stil vom Superhelden. Links und rechts kann man zudem die primäre und sekundäre Waffe auswählen, wobei man mit dem Kopf das Ziel ansteuert.

Wer nun denkt: „Oh Gott, da wird es mir eh schlecht.“ Für den hat Cécile gute News. Sie sind das Thema Motion Sickness angegangen und versprechen, dass es normalerweise nicht passieren sollte.

Das ist aber noch nicht alles. Es gibt auch Minen(-werfer), vorübergehende Feldgeneratoren, Kanonen und auch Regenerierungsminen, letztere geben Leben zurück. Auch gibt es einige Verstecke und Hindernisse, damit das Spiel ständig spannend bleibt.

Ich durfte in ein kurzes Testing reinschauen und kann sagen, es sieht wortwörtlich Bombe aus! Ein kleiner Eindruck für euch hier:

 

Derzeit sind sie noch auf der Suche nach weiteren Funding-Möglichkeiten, um das Projekt weiter voran zu treiben.

Virtual Orchestra 

Bei dieser Virtual Reality Simulation wird der User zum Dirigent seines eigenen Orchesters. Es ist also eine Art immersives Musik-Erlebnis mit klassischer Musik. Derzeit stehen über 145 moderne, wie auch altbekannte Stücke von Künstlern wie Hans Zimmer, Edvard Grieg, Ludwig Van Beethoven, Carl Orff oder Wolfgang Amadeus Mozart zur Verfügung.

Das virtuelle Sinfonieorchester wird mit richtigen Handgesten gesteuert. So kann jeder, der die Kunst des Dirigierens erlernen möchte, mit dieser Anwendung üben, bevor er sich auf die richtige Bühne traut.

Das Projekt bestreitet Cécile in Zusammenarbeit mit der Künstlerin Shirly Spikes. Sie ist professionelle Musikerin, Komponistin und Dirigentin. „Ich wollte anderen die Möglichkeit geben, zu fühlen, wie es ist, auf der Bühne zu stehen und sich zu verhalten.“

Die beiden Frauen fanden die gemeinsame Verbindung, als sie anfingen, an Fight and Flight zu arbeiten. Wir haben uns im Projekt gegenseitig unterstützt. So erkannten wir, dass es an der Zeit ist, sich zusammen zuschliessen und etwas wirklich Einzigartiges zu schaffen, meint Shirly in einer E-Mail. „Jeder kann die Musik in dieser Erfahrung zu seiner eigenen machen. Dadurch werden Barrieren zwischen den Musikhörern und den Menschen, die sie kreieren, beseitigt, und die Menschen haben die Möglichkeit, Teil der Musikkreation zu werden.“

Wir sind gespannt, was noch kommen wird.

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