AR Gender Diversity während der Art Basel Miami Beach

AR Gender Diversity während der Art Basel Miami Beach

Ein AR Kunstwerk während der Art Basel Miami Beach widmet sich während dem 28. November bis 10. Dezember 2022 dem Thema Gender Diversity.

Die Art Fair Miami im Art District Wynwood präsentiert während der Art Basel Miami Beach erstmals ein Resin Kunstwerk mit Titel Gender Diversity, das in Co Creation zweier Künstlerinnen um digitale Elemente in erweiterter Realität AR angereichert wurde. Das digitale Werk ist gleichzeitig mit dem physischen Kunstwerk erlebbar. Die Ausstellung startet am 28. November 2022 und dauert bis zum 10. Dezember 2022.

Stefanie Etter, Resin Pionierin aus Süddeutschland, Autorin des preisgekrönten Standardwerks »Resin Kunst«, schuf 2022 das Diptychon Gender Diversity mit einem Material Mix aus Harz, Kohle, Spray und anderen, bearbeitet mit Spachtel und einer speziellen Fliesstechnik: 2 zwillingsähnlich gespiegelte Figuren, umgeben von mehrschichtigen, gestisch starken Hintergründen mit eingearbeiteten Schriftzügen.

AR verleiht eine neue Dimension

Sarah Montani lic. iur., Digitalpionierin aus der Schweiz mit langjährigem internationalen Ausstellungsprofil mit aussergewöhnlich explorativer, zukunftsorientierter Arbeitsweise, verleiht dem Doppelbild mit Augmented Reality eine weitere Dimension in neuer Sehweise: sie versetzt es zusätzlich in den virtuellen Raum und erweitert daher nicht nur die Realität, sondern auch den Sinn.

Gender Diversity thematisiert Fragen zum heutigen urbanen Leben mit seinen Herausforderungen und Definitionen des Miteinanders der Geschlechter Vielfalt. 2 Figuren, oder eine, gedoppelt, gespalten – schauen uns vielleicht an, aneinander vorbei, vielleicht provokant, vielleicht unsicher, oder doch ganz neutral vor dem Graffiti Hintergrund einer Grossstadt. In ihnen all die Zweifel und Kämpfe zwischen Geschlechtern und Toleranz und der oft harten, rauen Realität. Sie werden virtuell in eine teils transluzente, teils andersfarbige Kugel gezaubert, eingerahmt, im übertragenen Sinn vielleicht gefangen, und können – ohne zusätzliche App – mit jedem Smartphone sphärisch überall hin platziert und positioniert werden: an eine Wand, in den Himmel, auf die Erde – die Realität neu interpretiert.

Die beiden Künstlerinnen und Power Frauen erläutern ihr Gemeinschaftswerk

Stefanie Etter: »Bei der Erstellung dieses Diptychons hatte ich die Polaritäten unseres Lebens im Kopf, auch all die Gedanken über Geschlechtervielfalt. Jeder Mensch sollte an sich selbst glauben, egal welche Weltanschauung, welche Hautfarbe, welche Frisur. Das Diptychon ist wie ein Spiegel, es ist eins mit den Betrachtern, und doch sind es zwei getrennte Werke und Welten. Das symbolisiert die Zerrissenheit, die wir immer wieder erleben. Mit einer speziellen Crackle Paste habe ich eine Art Zwangsjacke dargestellt, das sind unsere Ängste und die inneren und äusseren Zwänge, die uns einengen. Ich halte damit ein Plädoyer für Freiheit und Vertrauen und das Leben in einer verrückten Welt«.

Sarah Montani: »Was ist die Vision des Gemeinsamen? Was uns alle verbindet, ist, dass wir alle in Frauenbäuchen gewachsen sind. Uns verbindet auch der universale Anspruch der Menschenrechte, dass alle Menschen frei und gleich an Würde und Rechten geboren sind. Sphären haben mich schon immer fasziniert und sind in allen meinen kreativen Phasen zu sehen. Mit den Sphären möchte ich die Einheit, das Gemeinsame, zeigen. Ich möchte dazu einladen, dass wir uns mit der verbindenden Idee des Menschseins identifizieren – weg von spezifischen Gruppenidentitäten. Die neue Kunst besteht aus Bits. Sie erweitert unsere Realität, die aus Atomen besteht. Und unsere individuelle eingespielte Realität, die in unseren Köpfen existiert.«

Quelle: guetsel

Verwandte Beiträge
DE