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Pflanzen shoppen mit AR Unterstützung

Wie eine Wohnung mit einer neuen Pflanzen aussehen würde? Das kann man ganz einfach überprüfen. Das auf Pflanzen spezialisierte Unternehmen feey bietet nämlich eine Lösung mit Augmented Reality.

Anfassen liegt nicht drin. Aber dank Augmented Reality kannst man live und in Farbe schauen, wie die Pflanzen von feey bei sich zuhause aussehen würden. Man braucht also weder räumliches Vorstellungsvermögen noch musst man ausmessen, ob da noch genug Platz ist. Was Ikea kann können die Schweizer auch. Feey gehört zu den ersten Schweizer Online-Shop mit webbasierter Augmented Reality.

Möglich macht’s die AR-Technologie von Bitforge. Um die Anwendung zu nutzen, müssten Kundinnen und Kunden keine App herunterladen. Die Handy-Kamera und ein Klick auf den Link auf der Feey-Website genügen, um die ausgewählte Pflanze ins Haus zu holen.

«Augmented Reality hat das Potenzial, den Onlinehandel nachhaltig zu verändern. Gerade die Tatsache, dass dank Web-AR keine App-Entwicklung nötig ist, kommt einer technischen Revolution gleich, von der insbesondere KMU profitieren», verlautete Robin Waibel, Managing Partner bei Bitforge.

Um die AR-Anwendung populär zu machen, startete Feey schon im vergangenen Jahr einen Wettbewerb. Dabei konnten Kundinnen und Kunden eine Riesenpflanze irgendwo in ihrer Umgebung platzieren und ein Bild davon bei Feey hochladen. Die Einreicher der kreativsten Bilder gewann laut dem Pflanzenshop eine Grosspflanze.

AR goes Shopping

Bitforge startete vergangenes Jahr gar einen ganzen AR-Commerce-Dienst. Der Dienst namens «Genie AR» wurde bisher nicht nur von feey, sondern auch von Coop Bau + Hobby und dem Schweizer Armaturen-Hersteller KWC eingesetzt.Bei Coop Bau + Hobby können Kunden sehen, ob der Weihnachtsbaum ins Wohnzimmer passt. Es ist ganz einfach: Man wählt eine Tanne aus, scannt mit dem Smartphone den QR-Code und klickt auf «Im Raum platzieren» und tada: Weihnachten kann kommen. KWC nutzt Genie AR sowohl als Showroom auf seiner Website als auch als Präsentationstool für das internationale Sales-Team. Die Anwendung funktioniert ebenfalls über einen QR-Code, den man scannt.

Quelle: Netzwoche / feey

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