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Sportkonsum der Zukunft: Couch wird zum Stadion, Pub und Wettlokal

Dank Sprachkontrolle und Virtual Reality werden die Zuseherin Zukunft selbst entscheiden können, aus welcher Perspektive sie ein Tor sehen wollen. Die Amerikaner sind mit 7% Nutzer schon voll dabei.

Couchpotatos müssen jetzt stark sein: Die Zeiten des Passivsports neigen sich allmählich dem Ende zu. In Zukunft wird dank Virtual-Reality-Brillen und interaktiver Begleitprogramme weit mehr Einsatz beim Sportkonsum gefragt sein.

Bereits einmal in der Geschichte haben neue technologische Möglichkeiten den Sport radikal umgekrempelt – beispielhaft König Fussball: Plötzlich konnte man grosse und regelmässige Sportveranstaltungen und Turniere live und in hoher Qualität in die Welt senden. Live-Übertragungen sind dank Virtual-Reality-Brillen zum intensiven Erlebnis geworden und liefern Stadion- und Rennstreckenatmosphäre direkt nach Hause. Spielerstammdaten lassen sich interaktiv und in Echtzeit abfragen und analysieren, Fans vernetzen sich gleich während des laufenden Wettbewerbs miteinander.

7% der Amis nutzen VR für den Sportkonsum bereits

Auch die Sport- und Wettanbieterindustrie hört die Signale und macht sich bereit für das nächste grosse Ding. Noch relativ selten, für das frühe Entwicklungsstadium dennoch beeindruckend oft, nutzen US-Amerikaner Virtual-Reality-Brillen zum Sportkonsum: Sieben Prozent sehen Live-Sport schon durch die Brille.

Egal ob auf Höhe des Boxrings, oder vom Basketballkorb aus. Mit neuen Virtual-Reality-Brillen werden die Zuseher immer öfter selbst entscheiden können, was sie sehen wollen. Wer keine VR-Brille hat, kann durch Klicken und Ziehen in Ansätzen nachvollziehen wie solch ein VR-Erlebnis aussehen könnte. Doch lässt sich das soziale Element beim Sportkonsum einfach so ersetzen? Auch in Zukunft dürften viele Sportfans das Beisammensein in gemütlicher Runde schätzen – im Pub, beim Grillen oder bei grossen Public-Viewing-Events. „Keine Virtual-Reality-Brille kann diese Emotionen ersetzen“, sagt Sky-Pressesprecher Michael Huebner.

Aber man versuche den Konsumenten alle Möglichkeiten zu bieten, noch intensiver in das Eventerlebnis einzutauchen, etwa mit der On-Board-Kamera in der Formel 1. Wachstumsmarkt Streaming Vor allem jüngere Menschen suchen gezielt mehr Unterhaltung als den reinen Wettkampf, das Spiel oder das Rennen, dennoch greifen auch ältere Zuseherinnen und Zuseher immer häufiger zum Smartphone als Second Screen – etwa zur Statistikrecherche oder um Highlights mit Freunden zu teilen.

Quelle: derstandard / foto: joseffson / westend61 / picturedesk.com

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