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VR-Weltraumtourismus geplant

Nur die wenigsten Menschen konnten unseren Planeten bisher vom Weltraum aus beobachten. Und da die Raumfahrt noch nicht soweit ist, um sehr viele Menschen günstig in das All zu befördern, muss die virtuelle Realität einspringen.

Das britische Studio Rewind und In-Space Missions, ein Zusammenschluss von Raumfahrtsexperten, haben gemeinsam das Startup Spacetime Enterprises gegründet, um im September 2019 eine spezielle 360-Grad-Kameravorrichtung in den Weltraum zu schiessen. Über den Satelliten sollen dann hochauflösende 360-Grad-Videos in VR-Brillen gestreamt werden.

Das Ziel: Die VR-Nutzer sollen den sogenannten Overview-Effekt erleben. Auf Wikipedia heisst es dazu: „Als Overview-Effekt wird das Phänomen beschrieben, das Raumfahrer erleben, wenn sie zum ersten Mal den Planeten Erde aus dem Weltall sehen. Der Begriff wurde geprägt durch das gleichnamige Buch von Frank White aus dem Jahr 1987. Der Overview-Effekt wird als Erfahrung beschrieben, die die Perspektive auf den Planeten Erde und die darauf lebende Menschheit verändert. Grundlegende Merkmale sind ein Gefühl der Ehrfurcht, ein tiefes Verstehen der Verbundenheit allen Lebens auf der Erde und ein neues Empfinden der Verantwortung für unsere Umwelt.“

Das ist übrigens etwas, was auch HTC sowie das Startup SpaceVR versuchen und an einem ähnlichen Projekt arbeiten. Ein 360-Grad-Kamerarig wurde nämlich schon zur ISS befördert und wartet dort auf die Installation und Inbetriebnahme. Die Konkurrenz ist also sogar schon ein Stück weiter. Ansonsten will Spacetime Enterprises in den nächsten drei bis fünf Jahren weitere Satelliten in Betrieb nehmen, um die Erde in Echtzeit von allen Seiten zeigen zu können.

Quelle: VRODO

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