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Fussballprofis nutzen derzeit VR fürs Training

Die Coronakrise erschüttert den gesamten Profisport. Die Premier-League-Teams finden aber eine neue Trainingsmethode, um sich auf eine Fortsetzung vorzubereiten.

Schon im Juni 2017 – die Zeit vergeht – berichteten wir über die neue Waffe der deutschen Fussballnati. Anscheinend drückt die VR immer mehr durch. Denn iImmer mehr Klubs der Premier League verfügen ebenfalls über moderne Trainingsmethoden, die mittels Software gesteuert werden, sei es für das Kreisspiel, dem Rondo, oder den einfachen Torabschluss.

Kein Wunder, dass nun auch VR-Training den Spielern vorgeschlagen wird, um die Spielpause aufgrund der Coronakrise bestmöglich zu überstehen.

Homeoffice ohne Wettkampfmodus

Neben klassischem Workout kann Virtual Reality den Wettkampf simulieren, der den Spielern ansonsten auf unbestimmte Zeit fehlt. Bereits jetzt wurden die Spieler wie die des FC Liverpool zum „Homeoffice“ animiert, weil die Trainingszentren infolge der Pandemie dicht gemacht werden.

Die Daily Mail sprach mit Michael Antonio von West Ham United, der allein in der abgelaufenen Woche dreimal mit VR-Equipment trainierte, das er seit August nutzt. Der Engländer setzt wie weitere Akteure auf das System Rezzil einer gleichnamigen Firma aus Manchester, die mit Vincent Kompany (ehemals Manchester City und HSV) einen bekannten Namen als Berater hat.

Rezzil besteht aus einer VR-Brille sowie Sensoren an Füssen und Schienbeinschonern, wodurch der Nutzer Situationen, gerade früherer Spiele, simuliert bekommt und diese lösen soll.

Mit dem VR-Training kann ein Spieler seine Sinnesschärfe und Wahrnehmung auf dem Spielfeld schulen. Eigentlich keine seiner Stärken, aber Antonio habe gemerkt, dass sich seine Wahrnehmung verbessert habe, verriet der 29-Jährige der Sportredaktion des britischen Blattes.

Vermeidung sozialer Kontakte

Ursprünglich wurde das Rezzil-System für Rehatraining nach Verletzungen konzipiert. In der Corona-Isolation bietet es aber eine gute Alternative zum Rondo oder Fünf-gegen-Fünf, sodass sozialer Kontakt vermieden werden kann. Er verspüre ein reales Gefühle, der ganze Körper glaube etwas zu treten und körperlich Fussball zu spielen.

Sollten weitere Teams ähnlich nachrüsten, ist eine Fortsetzung der Premier League auch sportlich und ohne Wettbewerbsverzerrung denkbar.

Quelle: sport1

 

 

 

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