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CUBE – Virtuelle Galerie für virtuelle Kunst

Die rasante Entwicklung von Computer-, Netzwerk-und Virtual-Reality-Technologien veranlasst Künstler, diese vermehrt auch als künstlerische Medien zu nutzen. Zugleich verlangen die Charakteristika digitaler und virtueller Kunstwerke –wie z.B. die Überwindung der Schwerkraft –neue geeignete Präsentationsformen. Roehrs & Boetsch eröffnet darum neben seinem physischen Standort in Zürich eine virtuelle Galerie für virtuelle Kunst – CUBE.

CUBE ist eine Virtual-Reality-Plattform, die eine virtuelle Galerie für virtuelle Kunst simuliert. Neue Virtual-Reality-Architekturen wie CUBE sind die logische Umgebung für digitale und virtuelle – insbesondere dreidimensionale –Kunst. Dabei ist CUBE in erster Linie für digitale und virtuelle Kunstwerke ohne physisches Original bestimmt, deren originalgetreue Umsetzung in der physischen Welt scheitert oder wenig sinnvoll ist. CUBE dient der Erprobung und Entwicklung neuer virtueller Kunstwerke und virtueller Ausstellungsformate.

Roehrs & Boetsch versteht CUBE als Inkubator eines noch am Anfang stehenden Entwicklungsprozesses, der im Wechselspiel von künstlerischer Kreativität und zunehmender Kompetenz im Umgang mit Virtual Reality und neuen technologischen Möglichkeiten, sie zu erfahren, erfolgen wird.

Kunst mit der die User interagieren können

Via VR-Brille (Vive) betritt der Besucher das virtuelle Galeriegebäude zu einem selbstbestimmten immersiven Rundgang. Die Fortbewegung durch die sich über fünf Ebenen erstreckenden Galerieräume erfolgt mit einem Controller. Auf den einzelnen Ebenen werden unterschiedliche virtuelle Kunstwerke gezeigt. Der Besucher kann sich diesen nähern, um sie herumgehen und sie dabei aus den verschiedensten Blickwinkeln betrachten. Manche Arbeiten sind akustisch erfahrbar und mit anderen kann er sogar interagieren. Ausstellungsraum und Kunst verbinden sich in diesem Pionierprojekt zu einer integrierten virtuellen Realität, die zugleich die direkte Gegenüberstellung einzelner virtueller Kunstwerke, vergleichbar typischen Ausstellungssituationen in der physischen Welt, ermöglicht.

Die Idee für dieses neue Ausstellungskonzept stammt von der Galeristin Nina Röhrs, mit dem künstlerischen Entwurf der Architektur und der technischen Umsetzung wurde der Künstler Manuel Rossner beauftragt. In enger Zusammenarbeit haben sie CUBE im Verlauf eines Jahres entwickelt. Am 16. Januar 2019 wurde CUBE in der Galerie in Zürich mit einer ersten Gruppenausstellung zum Thema Skulptur eröffnet. In dieser von Nina Röhrs kuratierten Gruppenausstellung ‚Virtual Natives –Sculpture‘ präsentieren die KünstlerInnen Banz & Bowinkel, Martina Menegon, Chiara Passa, Manuel Rossner und Theo Triantafyllidis für diese Ausstellung neu geschaffene oder im Hinblick auf die neuen Ausstellungsmöglichkeiten von CUBE weiterentwickelte skulpturale Werke.Weitere Ausstellungen folgen.

Quelle: Medienmitteilung

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