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Grosser Zulauf in Gottesdiensten der Virtual Reality

Grosser Zulauf in Gottesdiensten der Virtual Reality

In Zeiten von Corona und Quarantäne gehen viele Gemeinden online und bieten eine Videoübertragung an. Doch eine bestimmte Kirche erfährt in dieser Zeit gerade einen besonderen Boom: Die Kirche der Virtual Reality.

Der Pastor der VR Church Europe ist eine computeranimierte Figur, und die umherstehenden Gottesdienstbesucher sind es auch: Die Virtual Church ist eine neue Art der Online-Gottesdienste für Daheimgebliebene. Der Pastor predigt, die Teilnehmer singen, manche heben sogar ihre Hände. Alle reden miteinander, als wären sie vor Ort. Hinter jeder Figur, einem sogenannten Avatar, steckt eine echte Person, nur dass sie vielleicht viele tausende Kilometer entfernt von den anderen ist. Man kann hier mit echten Christen zusammentreffen, beten und eigentlich alles machen, was in einem normalen Gottesdienst auch üblich ist. Taufen, gemeinsames VaterUnser, Predigt, Lobpreis – die christliche Religion ist in virtuellen Realität angekommen.

Jesus liebt VR

«Die Menschen, die Jesus suchen, sollen ihn nicht nur in der normalen Wirklichkeit finden, sondern auch in der Virtuellen Realität», sagt Markus Neher, Leiter der Virtual Reality Church Europe. Er nimmt eine Datenbrille in die Hand und erklärt: Dank der 3D-Brille, die mit jeweils einem Monitor für jedes Auge ausgestattet ist, meint das Gehirn schon nach kurzer Zeit, wirklich an dem Ort zu sein, den der Computer generiert.

Das Angebot erfährt gerade einen enormen Zuwachs. «Wir haben derzeit in einem Gottesdienst rund 60 Besucher», sagt Neher, «die Tendenz ist stark steigend.» Es gibt mittlerweile mehrere Gottesdienste an jedem Sonntag: Ganz früh am Tag beginnen die Australier, um 19 Uhr sind die Europäer dran, schliesslich gibt es um ein Uhr nachts Uhr einen Gottesdienst für die Amerikaner. In allen Gottesdiensten zusammengenommen gibt es mittlerweile mehrere Hundert Besucher, so Neher. Bislang finden die Gottesdienste ausschliesslich auf Englisch statt, doch die Initiatoren planen derzeit Übersetzungen in andere Sprachen.

Wer lieber ohne das Ganze drum herum und Interaktion eine Kirche besuchen will, der kann z.B. auch die Notre-Dame besuchen, wie unser Bericht zeigt.

Quelle: pro-medienmagazin

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