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Ohren auf bei: Symphony of Noise

Derzeit findet das Reeperbahn Festival in Hamburg statt. Neben zig Konzerten,stehen auch viele Kunst-Projekte auf dem Programm, darunter auch ein interessantes Virtual Reality Erlebnis namesn „Symphony of Noise“, das zum ersten Mal in voller Länge vor Publikum präsentiert wird.

Eintauchen in High-End-Klangwelten, das Hören, Sehen & Fühlen neu erlernen: Die Virtual-Reality-Experience „A Symphony of Noise“ – also Sinfonie des Lärms – ermöglicht eine interaktive Reise in Alltagsgeräusche und die darin verborgene Musik: Ein einfach zu handhabendes algorithmisches System verwandelt Anwender in Komponisten ihres eigenen Alltagssoundtracks – so geht VR direkt ins Ohr.

Die von Musiker & Produzent Matthew Herbert, der Geräusche aus Alltagsgegenständen zu Elektro-Musik macht, inspirierte Installation wird auf dem Reeperbahn Festival 2019 als Uraufführung präsentiert. Matthew Herbert gilt weltweit nicht nur als Pionier der elektronischen Musik und einer der innovativsten Musiker und DJs, sondern auch als einer der spannendsten Konzeptkünstler überhaupt. Sein ganz großes Anliegen ist es, unser Hören zu verändern.Und dabei geht es ihm nicht nur um das Hören von Qualität in der Musik, sondern auch um das bewusste Hören aller Klänge und Töne in der Welt, in der wir leben.

Klänge mit Atmen gestalten

Der Nutzer gestaltet bei dieser VR Anwendung interaktiv eine Klang-Collage. Texttafeln geben ihm dafür die Anleitung. So kann man zum Beispiel Klänge mit dem Atem, mit der Stimme oder mit vollstem Körpereinsatz gestalten. Oder man schlägt ganz einfach wild auf ein virtuelles Supermarkt-Regal ein. Beim Runterpurzeln machen die Milchtüten und Dosen ein Geräusch, ein Rhythmus entsteht.

Den Machern geht es darum, mit der Wahrnehmung zu spielen – Erlebtes und in diesen Fall: Musik – noch intensiver erlebbar zu machen. „Der Nutzer wird zum Akteur. Er steuert im Prinzip die ganze Sache“, erklärt Phivos Angelos Kollias, der die „Symphony of Noise“ komponiert hat, und fügt hinzu: „Wir haben zwar Erwartungen, was du tun wirst. Aber es kann sein, dass du dich ganz anders verhältst. Das ist wahrscheinlich die grösste Herausforderung. Am Ende müssen wir – die Macher – loslassen. Aber für uns ist das auch genau der Reiz – die überraschenden Ergebnisse.“

Quelle: reeperbahnfestival / kloosundco / NDR

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