Share, , Google Plus, Pinterest,

Drucken

Posted in:

Mit Google-Technologie für SRF auf dem Gurten

Das Zürcher Virtual Reality Content Studio Bandara wurde von Google als einer von weltweit 20 internationalen Partnern für das Jump Start-Programm ausgewählt. Eingesetzt wurde das System für einen VR-Film von einem Auftritt am Gurten Festival, der im Auftrag von SRF produziert wurde.

Der Suchmaschinengigant Google verhilft neuerdings jungen Unternehmen zu qualitativ hochwertigem Equipment. Dabei wurde als bisher einzige Schweizer Firma das VR Content Studio Bandara Zugang für das Programm von Google mit dem Namen Jump Start auserwählt. Bandara erhielt somit eine kostenlose Jump Kamera Test-Set für eine professionelle VR-Video-Lösung, welche Aufnahmen nicht nur in 360°, sondern auch in eindrücklichem 3D erlaubt. Die technische Komponente – eine Halterung, die 16 GoPro-Action-Cams ringförmig miteinander verbindet – wurde in Zusammenarbeit mit GoPro entwickelt.

Die Bandara VR GmbH unterstützt ihre Kunden dabei, 360°-, VR- und ARInhalte gewinnbringend einzusetzen – von der Konzeption über die Produktion bis zur Distribution. Seit der Gründung im Herbst 2015 hat Bandara rund 50 VR-Projekte umgesetzt, unter anderem für Kunden wie Migros, Die Post, Geberit, Swisscom, Jung von Matt oder die Stadt Zürich.

Reportage mit dem Künstler Nemo

Eingesetzt wurde das System für einen VR-Film, der im Auftrag von SRF produziert wurde: Bandara begleitete den erfolgreichen, jungen Schweizer Musiker Nemo bei seinem ersten grossen Auftritt am Gurtenfestival – von der Fahrt mit der Gurtenbahn über die Vorbereitungen hinter der Bühne bis zum grossen Auftritt, bei dem man sich virtuell zu Nemo auf die Bühne gesellen kann. Um die Reportage in 3D zu erleben, sollte man das Video in der YouTube-App mit einem Cardboard anschauen.

SRF sieht Zukunft in VR

Bei SRF will man auch in Zukunft auf VR-Videos setzen: «Virtual Reality und 360° bieten neue, spannende Erzählformen, welche die Zuschauer mitten ins Geschehen versetzen können», sagt Projektleiterin Patricia Banzer. «Momentan probieren wir in enger Zusammenarbeit mit unseren Redaktionen diverse Spielformen dieser Technologie aus. Ob fiktionale Inhalte, sportliche Herausforderungen oder Rundumblicke hinter die Kulissen unserer Produktionen – das Spektrum, um auch Service-Public-Inhalte auf diesem Weg zu vermitteln, ist breit.»

Eine neue Runde für Bewerber eröffnet Google übrigens in diesem November.

Quelle: Mediemitteilung / Jump Start

Schreibe einen Kommentar