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VR Test Towermax Fitness – A punch for the artist!

Dass Towermax Fitness hält, was es verspricht, stellte ich schon nach wenigen Minuten fest. Der Spassfaktor war hoch und die Zeit verging wie im Flug.

Nach der super Einführung von Sven konnte ich mich schnell auf dem virtuellen Turm orientieren. Als der erste Soundtrack losging und ich die ersten Schläge und Ausweichmanöver versuchte, pfiff er mich aber schnell wieder zurück: „Wart kurz, das ist gerade ein bisschen fies!“ Wir hatten nämlich bereits den fortgeschrittenen Modus ausgewählt. Nachdem wir „moderat“ eingestellt hatten, ging es weiter. Schnell hatte ich es draussen, wie die Schläge und Kicks funktionieren.

Aber das Ausweichen war echt schwierig. Jedes Mal, wenn ein Element in mich krachte, wurde die Sicht verschwommen und es war umso schwieriger, zu erkennen, auf welche Seite ich ausweichen soll. Obwohl es einfacher gewesen wäre, sich bei den Fäusten und querliegenden Balken einfach nur geduckt zu halten, versuchte ich immer wieder „aufzutauchen“, um das Boxen-Feeling zu verstärken. Ehrlich gesagt, sind das Ausweichen und Reagieren auch eine meiner Schwächen, da wir in meinem Kampfkunststil eher langsam und kontrolliert unterwegs sind. Ich könnte mit der Anwendung also Etwas dazu lernen!

Ob die Anwendung die Schlag- und Kicktechnik verbessert? Nun ja, man kann sich Mühe geben oder halt nicht. Zum Teil – und davor hat Sven gewarnt – kommen die Ziele äusserst unnatürlich, so dass man links unten, gefolgt von rechts oben schlägt. Was spannend sein könnte, wäre vielleicht die Auswertung der Schlaglinie. Diese wird nämlich getrackt, und mit einem Schweif in der VR eins zu eins angezeigt.

Gerade weil die Elemente zufallsgeneriert auftauchen, bleibt das Game für eine sehr lange Zeit spannend. Ein weiterer Spannungsfaktor ist natürlich auch der Anreiz, sich ständig verbessern zu wollen. Die Verbesserung sieht man anhand der Höhe des Turms, der sich in Echtzeit vergrössert oder verkleinert. Die genaue Höhe kann man bei der Anzeige ablesen. Auch sieht man dort, wie hoch der Puls ist, wie lange man schon am fighten ist und welcher Song gerade gespielt wird.

Sven meinte, dass man fünf bis zehn Trainings brauche, damit es so richtig Spass mache; ungefähr drei um etwas hinein zu kommen. Wer es intensiver will, der wechselt von moderat zu hardcore, wählt den Kick-Modus oder trägt sogar zusätzliche Gewichtsmanschetten.

Ich hatte definitiv schon nach den ersten Minuten total Spass. Zum Schluss des Games kam ich immerhin auf stolze 26 Meter. Schweissüberströmt überliess ich nach einer halben Stunde meinem Partner das Set.

A punch for the artist! Lest übermorgen noch mehr zu den Hintergründen von Towermax.

 

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