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Tatort Making-of in 360° zur Folge «Die Musik stirbt zuletzt»

«Die Musik stirbt zuletzt» – so heisst der Titel des ersten «Tatorts», der in einer einzigen Kameraeinstellung gedreht wurde und heute ausgestrahlt wird. Das dazugehörige 360°-Video von Concept360 kann bereits bestaunt werden und zeigt Dani Levy mit seinem Team beim Dreh.

Im KKL findet ein Benefizkonzert statt. Was ein besinnlicher Abend mit klassischer Musik werden soll, gerät aus den Fugen: Erpressung, Mord, dunkle Geheimnisse und ungesühnte Schuld. Mittendrin sind Flückiger und Ritschard, die unter massivem Zeitdruck den Täter finden müssen.

Was den 14. Schweizer «Tatort» einzigartig macht: Die gesamte Handlung spielt in Echtzeit, also während knapp 90 alles entscheidenden Minuten im Leben der Protagonisten. Um diese Dynamik einzufangen, wurde der «Tatort» in einer einzigen Kameraeinstellung gedreht. Dies erforderte eine punktgenaue Inszenierung und intensive Proben. Der «Tatort – Die Musik stirbt zuletzt» wurde an vier Abenden – ähnlich einer Theateraufführung – durchgespielt, während der Kameramann Filip Zumbrunn den Schauspielerinnen und Schauspielern quer durchs KKL folgte, ohne je die Aufnahmen zu unterbrechen.

Vor der Kamera standen neben Delia Mayer und Stefan Gubser Hans Hollmann (Walter Loving), Andri Schenardi (Franky Loving), Uygar Tamer (Jelena Princip), Teresa Harder (Miriam Goldstein), Gottfried Breitfuss (Gidon Winternitz), Heidi Maria Glössner (Silvia Bosshardt), Sibylle Canonica (Alice Loving) und viele mehr. Ausserdem waren insgesamt über 1500 Statisten als Konzertbesucherinnen und -besucher bei den Dreharbeiten dabei.

Insgesamt vier Durchläufe à etwa fünf Stunden und somit eine gute Ausdauer von allen Beteiligten brauchte es für das Endprodukt: Ein Film auf Schweizerdeutsch und einer auf Hochdeutsch.

Ungeplanter Dreh

Während der ganzen Drehzeit und sogar bereits bei den Proben begleiteten CONCEPT360 den Kameramann Filip Zumbrunn mit seiner Handkamera sowie die Hauptdarsteller Stefan Gubser und Delia Mayer mit ihrer 360° Ausrüstung. Auch ihre Produktion war ein grosses logistisches Abenteuer, da auch bei ihnen absolut nichts planbar war.

Die Betrachter des 360° Videos können in die Szenen und in die Entstehung des Films auf eine ganz spezielle und einmalige Weise eintauchen; denn nicht einmal die 800 Statisten vor Ort waren so nah am ganzen Geschehen dran. Mit diesen Aufnahmen gewähren sie somit ein ganz exklusiven Blick hinter die Kulissen.

SRF setzt das 360° Video als ergänzende 360° Reportage online ein.

 

 

Ausstrahlungsdatum: Sonntag, 5. August 2018, 20.05 Uhr, SRF 1
Quelle: SRF

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