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Japanische Firma bietet Flüge an, ohne abzuheben

Von Tokio nach Rom in einem Nachmittag: Ein japanisches Unternehmen bietet Flugsimulationen für Menschen an, deren Zeit und Geld nicht für einen echten Städtetrip reicht – Bordessen inklusive.

Mal eben nach New York, Paris, Hawaii oder Rom – und das für ungefähr 50 Dollar und in nicht einmal zwei Stunden – nicht möglich? Doch, oder zumindest fast – mit Virtual Reality natürlich! First Airlines bietet – nach eigenen Angaben als erstes Unternehmen weltweit – Flugreisen an, bei denen die Passagiere den Boden nicht verlassen. Das Ganze natürlich entweder Business Class oder mit einem kleinen Aufpreis First Class. Nur schon, dass man aus diesen zwei Varianten auswählen kann, zeigt wie verrückt das Angebot ist!

Die Japaner sind dafür bekannt, dass sie nur wenig Ferien haben und diese oft nicht einmal vollständig nehmen. Zudem findet man wohl fast nirgendwo anders so viele ausgeflippte Tech-Freaks. Es verwundert wenig, dass First Airlines in Japan und zwar Tokio ansässig ist.

Die Reise ist das Ziel

„Für mich ist es schwierig zu reisen, weil es Geld und Zeit kostet“, sagte Hirokai Abe, der Manager des Unternehmens, dem Sender CNN. Menschen könnten „jederzeit aus ihrem Alltag wegreisen“ – und das in nur 110 Minuten, wirbt das Unternehmen auf seiner Homepage. Das Ganze funktioniert allerdings offenbar eher nach dem Prinzip: „Es geht um die Reise, nicht das Ziel“. Der virtuelle Urlaub nach dem Flug fehlt fast vollständig – ausgenommen eine 360-Grad-VR-Stadtführung. Immerhin können die Kurzzeit-Feriengäste so Einiges vermeiden, wie zum Beispiel einen teuren Flughabentransfer, die Gepäck-Kosten und den gesamten Terminal-Stress.

Die Passagiere werden, wie auf einem richtigen Flug, auch durch Stewardpersonal bedient. Diese bringen Drinks und Snacks sowie ein Menu, welches je nach Zieldestination variert: Cheescake für New York und Lachstartar sowie Zwiebelsuppe für Paris.

Für viele Menschen allerdings ist der Flug wohl der unangenehmste Teil des ganzen Urlaubs und über das Essen, will ich gar nicht erst schreiben; und ausgerechnet das Paket steht bei First Airlines im Mittelpunkt.

Da fliege ich lieber in einem virtuellen Kampfjet bei Fly and Race Simulations.

Quelle: CNN / Spiegel

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