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Zu Besuch im Abaton – mehr als nur VR Cinema – Teil 2

Letzte Woche habe ich darüber berichtet, wie der Besuch des VR Cinema Bereichs des Kinokomplexes Abaton war. Heute erfahrt ihr, wie die Gaming Zone bei uns angekommen ist.

Nachdem uns das VR Cinema als kritische Besucher mässig überzeugt hatte, kam als Nächstes die Game Zone dran. Zuerst durften wir die normale Vive Station testen. Dazu begaben wir uns je in eine der beiden schwarzen Boxen.

Keine Eigenproduktionen geplant

Gemäss Swisscom haben sie für alle Games kommerzielle Lizenzen, welche sie über die Plattform Steam beziehen. Eigenproduktionen bieten sie keine an und sind aktuell auch nicht in Planung. Da die Betreiber an Steam angeschlossen sind, können sie jederzeit das Angebot anpassen.

Uns wurde eine breite Palette an Spielen zur Auswahl geboten – quasi für Gross und Klein (ab 14 Jahren) für jeden etwas:

  • The LAB – 8 verschiedene Mini Spiele
  • Job Simulator – Schlüpfe in verschiedene Rollen und mach so viel Unsinn, wie du willst
  • Tilt Brush – Malen in 3D
  • Fruit Ninja VR – Wähle dein Werkzeug und schneide dir einen Fruchtsalat
  • Elven Assasin – Verteidige deine Burg mit deinem Pfeilbogen gegen die Monster
  • Serious Sam: The Last Hope – Schlüpfe in die Rolle des grössten Action Helden der Zeit
  • Raw Data: Science-Fiction Atmosphäre pur
  • Space Pirate Trainer – Verteidige dich gegen deine Gegner und schiess sie ab

Obwohl manche Games mulitplayer-fähig wären, gab es nur Singleplayervarianten. Das hätte bestimmt noch mehr Fun gemacht, aber es passierte auch so: Ich versank völlig im Gamen! Eine Stunde war damit sofort um. Und ich wurde sogar gelobt für meine guten Pfeilbogenschiesskünste.

Der Publikumsmagnet

Ich habe zuerst gar nicht gesehen, dass draussen je ein grosser Screen die Spiele überträgt. Als ich sie dann sah, wurde mir auch klar, wieso ständig andere Besucher so viele Fragen zu den Games, welche ich ausgewählt habe, stellten. Der Screen ist bei VR wirklich ein wichtiges Tool, um Aufmerksamkeit zu erwecken. Sobald jemand mit dem Headset wild umherfuchtelt oder witzige Positionen einnimmt und Zuschauer gleichzeitig sehen können, was in der virtuellen Welt abgeht, bleiben sie neugierig stehen.

Gemäss Fabian Häfliger, Projektleiter bei Swisscom war der Besucherandrang bis jetzt übrigens noch überschaubar: „Die Zone war in den ersten Wochen erwartungsgemäss noch nicht sehr stark ausgelastet. Das kam uns jedoch entgegen, denn so konnten sich die Mitarbeiter an ihre neue Aufgabe gewöhnen und Prozesse gefestigt werden. Natürlich möchten wir die Auslastung in den nächsten Wochen nun kontinuierlich steigern.“

VR Betreuer im Schuss

Die beiden Betreuer hatten aber so oder so alle Hände voll zu tun: Das hiess einerseits den anderen Besuchern erklären, wie das Ganze funktioniert und andererseits standen sie uns laufend beratend zur Seite, entwirrten das mit der Zeit eingedrehte Kabel, welches von der Decke hing oder wechselten für uns das Game. Ein guter Service, der den Spass garantiert.

Auch mein Kollege meinte am Schluss völlig überzeugt: „Das ist halt schon viel geiler und die Grafik ist bei den Spielen auch viel besser.“ Natürlich waren wir dann beide extrem gespannt auf die Virtuix Omni Stationen, welche noch ein grössere Blickfang waren. Dazu erfahrt ihr nächste Woche wiederum mehr.

 

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