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Nach Pokémon Go kommt das Augmented-Reality-Ballerspiel Recoil

Laser-Tag Hallen haben bald fette Konkurrenz: Das Augmented-Reality-Ballerspiel “Recoil” folgt dem Vorbild von Pokémon Go und macht die Welt zum Spielfeld.

Laser Tag hat sich mittlerweile als Freizeitvergnügen in mehreren Orten etabliert. Doch der Zahn der Zeit nagt auch an dieser Form der Unterhaltung. Ein paar Mal ausprobieren und man hat es gesehen. Deshalb schauen viele Betreiber solcher Hallen gespannt auf die Entwicklung der VR-Arcades, denn in einer Halle für Laser Tag ist häufig genügend Platz, um auch Virtual Reality Stationen zu integrieren. So baut ja auch die VR Arena in Zürich, welche wir getestet haben, ihr Angebot aus. Doch vielleicht liegt die Zukunft von Laser Tag nicht in abgeschlossenen Hallen?

Die Welt wird eine grosse Spielwiese

Die Konkurrenz heisst Recoil. Das Spielprinzip ist wie beim klassischen Laser-Tag, allerdings sind die bis zu 16 Spieler nicht mehr auf eine bestimmte Halle oder Umgebung beschränkt. Stattdessen sind sie über ein Wireless-Netz in einem Radius von 150 Meter um einen Router herum miteinander verbunden. Grundsätzlich kann also fast überall gespielt werden.

Das Smartphone wird über Bluetooth mit einer Plastikpistole verbunden. Über das Wifi-Netzwerk werden typische Shooter-Statistiken wie Schüsse und Treffer registriert. Die Bewegungen der Spieler werden via GPS erfasst, sodass wie bei digitalen Ballerspielen bestimmte Spielzonen wie ein Startbereich und eine Zielzone erstellt werden können.

Die GPS-Position wird auch in die Tonwiedergabe über Kopfhörer integriert. Die Lautstärke beispielsweise von Schussgeräuschen richtet sich nach der tatsächlichen Entfernung der Mitspieler.

Über eine Smartphone-App werden die Spieler über Ziele, vorhandene Munition und Spielstatus auf dem Laufenden gehalten. Typische aus Online-Shootern bekannte Spielmodi wie “Search and Destroy” oder “Deathmatch” sind im System integriert.

Rein digitale Objekte werden via Augmented Reality ins Spielfeld eingeblendet

Wichtige Spielobjekte wie Waffen oder Munition, die nicht real auf dem Spielfeld existieren, werden über die Smartphone-Kamera digital eingeblendet. Das ist zwar noch eine recht einfache Interpretation von Augmented Reality, aber es braucht nicht viel Fantasie, um sich vorzustellen, wie solche Mixed-Reality-Games zukünftig mit Smartphones und Brillen aussehen könnten, die über 3D-Trackingtechnologie verfügen.

Das Starterset bestehend aus WLAN-Router samt Game-Hub, zwei Smartphone-Waffen, Schadenssensoren und Augmented-Reality-Tags kostet in den USA ab 120 US-Dollar. Mehr Informationen und verschiedene Bezugsstellen gibt es auf der offiziellen Webseite.

Quelle: VR Nerds / Vrodo / Youtube

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