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Lion King: Schauspieler betreten vor dem Dreh virtuelle Filmszenen

Auf der hauseigenen D23-Expo zeigte Disney den Besuchern, neben den Neuigkeiten zum neuen Star-Wars-Themenpark, zum ersten Mal Ausschnitte aus der kommenden Neuverfilmung des Zeichentrickfilm-Klassikers Lion King. Für die Umsetzung des Projekts setzte das Produktionsteam Virtual Reality ein.

Disney greift in das reiche Portfolio klassischer Zeichentrickfilme und legt sie als Realfilme neu auf: 2016 war es “The Jungle Book”, 2017 “Die Schöne und das Biest”. Nächstes Jahr folgen “Dumbo” und “Der König der Löwen”. Auf der D23 sahen Besucher zum ersten Mal die Neuverfilmung der berühmten Szene, in der der neugeborene Löwenjunge Simba auf dem Königfelsen der versammelten Tierwelt vorgestellt wird.

VR stärkt die Vorstellungskraft der Schauspieler

Rob Legato, der für die Spezialeffekte des Films zuständig ist, erzählte im April bei einem Vortrag, dass das Filmteam und die Schauspieler auf VR-Technologie zurückgreifen, um ihrer Vorstellungskraft auf die Sprünge zu helfen. Weil der Film grösstenteils im Computer entsteht und die Schauspieler vor einer Greenscreen agieren, hilft Virtual Reality den Beteiligten, eine Vorstellung von der Szenerie zu bekommen, die man erst später im fertigen Film sieht.

“Wir werden eine Menge VR-Werkzeuge einsetzen, sodass es sich anfühlt, als wäre man auf einem echten Filmset”, erklärt Legato. “Du kannst wie ein Kameramann am Set herumlaufen und als Schauspieler eine Szene betreten und andere Schauspieler und Bäume sehen. Weil die Erfahrung räumlich ist, bekommst du einen realistischen Eindruck von der Umgebung”, sagt Legato.

Der König der Löwen kommt im Juli 2019 in die Kinos.

Das Filmhandwerk und Virtual Reality kommen sich näher

Dass beim Dreh Virtual Reality eingesetzt wird, dürfte auch am Einfluss des Regisseurs liegen: Der Filmemacher Jon Favreau ist einer der grössten Verfechter von VR-Technologie innerhalb Hollywoods und hat mit Gnomes & Goblins bereits eine filmische VR-Erfahrung für HTC Vive umgesetzt.

Virtual Reality dürfte bei Filmen, die grösstenteils im Computer entstehen, über kurz oder lang zu einem Standardwerkzeug werden.

Auf Apples Entwicklerkonferenz WWDC führte Epic Games vor, wohin die Reise gehen könnte: Die Epic-Mitarbeiterin Lauren Ridge gestaltete mit dem Unreal Editor innerhalb der Virtual Reality eine Szene aus Star Wars, indem sie originale Grafikassets importierte und mit den Vive-Controllern in der virtuellen Umgebung platzierte.

 

Quelle: Vrodo / Youtube

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