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Frauen sind in der VR auf Vormarsch

Die IT-Branche ist eher bekannt als eine Domaine, in der Männer arbeiten. Und auch in der Freizeit, so denkt man, sind unter den Stereotypen-Gamern eher männliche Spieler zu finden. Seit der Generation „Smartphone“ ist diese Ansicht jedoch längst überholt. Mittlerweile haben die Frauen die Männer, zumindest was das Gamen auf Smartphones und Tablets angeht, bereits überholt. Dies zeigen unterschiedliche Studien. Frauen sind also immer mehr an der Technik interessiert und auch schaffend in der IT-Branche tätig. Und auch in der VR gibt es zahlreiche Künstlerinnen und Entwicklerinnen, welche ganze Welten entstehen lassen.

Immer mehr Frauen in der VR tätig

So seien gemäss dem in Englisch geschriebenen Bericht auf Nymag.com immerhin 4 von 11 VR Projekte an der New York Film Festival’s Convergence Division, welche sich auf VR und immersives Storytelling fokussiert, durch Frauen kreiert worden. Und an der New Frontier VR Ausstellung waren 13 von 32 Hauptkünstlern weiblich.

Währenddessen die meisten finanziellen Mittel im VR Bereich immer noch ins Pornogeschäft und in die klassische Gameindustrie gesteckt werden, haben sich weibliche Entwickler und Künstler die Zeit genommen und so einige schöne oder auch aufrüttelnde Projekte in der VR realisiert. Die Möglichkeiten sind ja bekanntlich beinahe unbegrenzt. Man oder eben Frau kann wortwörtlich ganze Welten kreieren und das neue Medium zu enorm vielen Zwecken einsetzen.

VR – Das Sprachrohr der Frau

Manche Künstlerinnen benutzen die neuen Welten so als Sprachrohr für die Frau: Wenn die echte Welt es ablehnt, die Frauen in gewissen Kreisen anzuhören, dann kreieren sie halt eine neue Welt. Mit solchen Aussagen stehen die Künstlerinnen auch für eine möglichst grosse Diversität in der VR ein.

Und so lassen sich verschiedenste Frauen mit ihren Ideen und Geschichten aus unterschiedlichsten Bereichen auf die VR ein. Im Bericht auf Nymag listet die Authorin einige Projekte auf, welche durch Frauen realisiert wurden. Hier drei davon im Kurzbeschrieb.

Björk die Musikerin

Die isländische Künstlerin Björk setzt verschiedenste technische Hilfsmittel für ihre Musik ein. So bringt sie für jeden neuen Song ein VR Video raus, um die Geschichte dazu mit immersiven Bildern zu erzählen. Das erste Video hat sie zum Song Stonemilker produziert. Für sie sei die VR eine ideale Ergänzung zur Musik, da sie sehr intim und die totale Immersion möglich sei.

Angie Smets die Gamerin

Und auch bei Sony’s Game Studio Guerrilla Games hat eine Frau Angie Smets die Hosen an. Sie war schon seit ihrer Kindheit ein Technikfreak. Wenn ihr Team in Amsterdam Spiele entwickelt, sei ihnen wichtig, dass die Interaktionen unterhaltsam und sinnvoll seien und dies komme immer zusammen mit der Immersion. Um sich in die VR einzudenken, muss man die neue Technologie entdecken wollen und auch die neuen Formen von menschlicher Interkation. Dies sei gerade für Frauen wohl spannend, meint sie.

 Janicza Bravo die Aktivistin

Die Aktivistin Janicza Bravo war von der VR zuerst gar nicht überzeugt. Das lag aber nur an der damaligen sehr trockenen und technischen Präsentation über die VR. Da sie ursprünglich vom Theater kommt, mag sie es, mit richtigen Leuten in einem Raum zu sein. Als sie dann aber in einem zweiten Schritt gemerkt hat, dass das Arbeiten mit einem neuen Medium eine super Chance für ihre Anliegen sein könnte, war sie dann doch bereit dazu. Ihr Film Hard World for Small Things handelt von Rassismus respektive von einer gewalttätigen Auseinandersetzung mit Polizisten in L.A., welche tödlich endet. Sie musste schlussendlich zugeben, dass VR die Leute eigentlich genau wie das Theater, die Leute involvieren kann – mit allen Sinnen.

Quelle: nymag / Youtube

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