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VR in der Architektur Teil 2

Letzte Woche habt ihr mehr über den Einsatz und die Trends in der Immobilien Branche durch Andras Böger Dipl. Architekt und Projektleiter bei Dome Visual erfahren. Wir wollten es noch etwas genauer wissen und haben die Experten zu ihrem VR Projekt für den Neubau der Korporation Buttisholz befragt sowie den Kunden selber.

Was waren denn die Herausforderungen bei Ihrem Referenzprojekt?

Unser Kunde wollte eine Präsentation von unterschiedliche Wohnungen an der Messe in Buttisholz im Kanton Luzern. Wir haben von Beginn einen relativ hohen Besucherandrang und somit eine intensive Anwendung erwartet.

Die Anwendung sollte also intuitiv und ohne grosse Erklärung funktionieren. Wir wollten bewusst keine zusätzlichen Knöpfe oder jegliche Steuerung für die VR Anwendung. Sie sollte für alle selbstverständlich und ohne Komplikation brauchbar sein, damit die Verwendung und Präsentation ganz einfach funktionieren kann.

Wie haben Sie das dann konkret umgesetzt?

Wir haben eine App für die Samsung Gear entwickelt, in der man die Steuerung der Brille selber einstellen und alle Kundewünsche abdecken kann.

So hatten wir die Idee, dass jede Brille eine andere Wohnung darstellt. Die potentiellen Mieter setzen also eine der Brillen auf, welche sie in den Innenraum einer Wohnung teleportiert. Um eine weitere Wohnung anzuschauen, nehmen sie eine andere Brille auf.

Eine coole Idee! Pro Brille eine neue Welt. Die Brillen waren wohl den ganzen Tag im Dauereinsatz, ging das gut?

Die Bilder schalten automatisch ein, falls jemand die Brille aufnimmt und beim Absetzen wieder aus. So können die Brillen den ganzen Tag, energieeffizient, ohne Probleme gebraucht werden.

Haben Sie die VR Technologie denn schon bei der Planung eingesetzt?

Ja und auch dort stellten sich uns einige neue Herausforderungen. Im Moment ist es halt noch so, dass die Kunden nicht überall Zugang zu einer VR Brille haben. Damit die Kunden trotzdem die verschiedenen Projektphasen kontrollieren können, haben wir die Bilder auf unserer Homepage für sie intern veröffentlicht. Die Kunden können damit die ganze Projektabwicklung auch in 360 Grad anschauen und falls gewünscht korrigieren.

Und was meinen Sie als Kunde Herr Hebler?

Die Zusammenarbeit mit Dome Visual erlebten wir als unkompliziert, direkt und professionell. In einem umfassenden Beratungsgespräch wurden anfangs die Möglichkeiten aufgezeigt und Rahmenbedingungen besprochen. Der Projektverlauf zeichnete sich durch das effiziente Weiterentwickeln der angefertigten Entwürfe nach unseren Vorstellungen aus. Das Ergebnis konnte unsererseits direkt kontrolliert werden. Bei der Schlussbesprechung durften wir die vorkonfigurierten Vorführgeräte leihweise übernehmen. Das Ergebnis wurde von unseren Ausstellungsbesuchern als sehr realistisch empfunden. Somit waren unsere Ziele erreicht und die Ausstellung ein voller Erfolg!

Wie haben Sie denn den Kunden auf die VR angesprochen und ihn dazu gebracht die VR auszuprobieren?

Die VR ist schwierig in Worten zu beschreiben. Es muss wirklich persönlich erlebt werden. Die Reaktionen waren bei den Verantwortlichen von Buttisholz eindeutig positiv.

Aus diesem Grund nutzen wir die Möglichkeit auch, die VR an solchen Messen zu verbreiten. Wenn potentielle Kunden die VR mal ausprobiert haben, sind sie sehr einfach davon zu überzeugen.

Bereits im Jahr 2015 verschenkten wir als Weihnachtsgeschenk eine Google Cardboard, die die Kunden in der Kaffeepause innerhalb 3 Minuten selber zusammenstellen konnten. Durch das Scannen des QR Codes konnten sie dann unsere Weihnachtsbild herunterladen. Das war ein echt erfolgreiches Geschenk. Es hat gezeigt, wie man heutzutage Bilder oder Ideen präsentieren und verbreiten kann.

Lest im nächsten und letzten Teil nächste Woche mehr darüber, welche VR Brillen in der Immobilien Branche Vorteile und Nachteile bei der Präsentation mit sich bringen und wie ein Projekt bei Dome Visual zustande kommt.

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