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Der virtuelle Bewegungs-Spielplatz

Alleine auf dem Sofa mit dem Gameboy oder im abgeschlossenen Zimmer vor der Spielkonsole oder dem PC zu sitzen und vergammeln war früher. Heute ermöglichen bereits diverse VR Anwendungen echtes Spielvergnügen, bei denen sich die Kids gemeinsam bewegen müssen.

Eine Anwendung ist der digitale Spielplatz namens Demonz. Das System läuft auf jeder flachen Fläche. Technisch gesehen ist die Anwendung eine Kombination aus Bewegungs-Tracking und Projektions-Mapping, was so viel heisst, als dass die Projektion kartiert wird. Das Besondere daran ist, dass die Anwendung auf jede Grösse beliebig skaliert werden kann. So könnte man zum Beispiel eine 1 Kilometer lange Fläche wählen und das Game darauf projizieren – extrem beeindruckend, finde ich. Zudem ist die Anzahl der Personen, welche involviert werden sollen, völlig unlimitiert. So können kleine wie auch sehr grosse Gruppen zusammen spielen.

Im Video sieht man eine Test-Installation für ein Handball Turnier in Prag vom letzten Jahr. Das Ziel des Spiels sei, wie im traditionellen tschechischen Spiel „Dodgeball“ – also Völkerball – etwas zu treffen. Statt lebendigen Gegner werden nun aber virtuelle Ziele abgeschossen. Diese kommen als Figuren oder andere sich bewegende Objekte daher. Wenn getroffen wird, gibt es einen Spezial-Effekt oben drauf.

Vielfältige Spiel-Optionen

Ob Völkerball in echt oder auf virtuelle Weise, mit solchen Spielen bewegen sich die Kids – und vielleicht auch Erwachsene – und lernen miteinander zu kooperieren. Die VR setzt, was den künstlerischen Aspekt angeht, natürlich noch einen – gegenüber dem realen Spiel – obendrauf. Zudem kann man in der VR auch sehr gut auf die spielerischen Fähigkeiten und Anforderungen der Spielenden eingehen.

Folgende Adaptionsöglichkeiten wären vorstellbar:  So könnte man zum Beispiel mit der Grösse der Objekte spielen. Je grösser, desto einfacher und umgekehrt. Genauso verhält es sich mit der Geschwindigkeit. Wie in einem traditionellen Game könnten sich die Objekte, je mehr getroffen werden, immer schneller bewegen. Auch sind Reaktionsspiele spannend, bei denen man zum Beispiel nur alle roten Objekte treffen soll oder bei denen Objekte nur kurz aufblinken. Das Erinnerungsvermögen würde geschult werden, indem die Spieler sich eine bestimmte Reihenfolge merken müssen. Den Ideen sind mal wieder mit der VR keine Grenzen gesetzt.

 

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