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Gefässchirurgie mit AR Unterstützung

Leica AR

Die Leica Microsystems aus Heerbrugg hat ein Operationsmikroskop-Zubehör entwickelt, das zur Betrachtung des Blutflusses während Bypassoperationen dient. Es ermögliche Chirurginnen und Chirurgen, die Fluoreszenz als Augmented Reality zu sehen. Diese überlagert die Blutgefässe, während die Sicht auf die umgebende anatomische Umgebung der Operationsstelle erhalten bleibe.

Ob es darum geht, ein Aneurysma abzuklemmen, eine AVM zu entfernen, eine mikrovaskuläre Dekompression oder einen Bypass durchzuführen – eine klare Darstellung der zerebralen Anatomie und Durchblutung ist für ein optimales Ergebnis unerlässlich. Mit der sogenannten GLOW800 Augmented Reality (AR) Fluoreszenz und ICG sehen Chirurgen die zerebrale Anatomie in natürlichen Farben mit voller Tiefenwahrnehmung, um Echtzeit-Gefässdurchblutung erweitert. Möglich gemacht hat dies die Firma Leica Microsystems.

Leica Microsystems entwickelt und produziert Mikroskope und wissenschaftliche Instrumente für die Analyse von Mikro- und Nanostrukturen.

Mit dieser neusten Technologie müssen chirurgische Eingriffe nicht mehr für den Wechsel zwischen dem natürlichen Mikroskopbild und einem zweidimensionalen schwarzweissen Nahinfrarot-Video unterbrochen werden. Das heisst für die Chirurgen: keine geistigen Klimmzüge mehr zur Zusammenführung der unterschiedlichen Darstellungsweisen. Diese erweiterte Sicht soll mehr Sicherheit geben. Chirurgen können je nach Bedarf und für einen optimalen Kontrast zum Gewebe aus einer Reihe von Falschfarben auswählen.

Drei Unternehmen haben es ins Finale des diesjährigen Swiss Medtech Awards geschafft. Die Rheintaler Firma hat den Einzug ins Finale ganz knapp verpasst.
Quelle: Swissmedtech / Leica

 

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