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VR-Film “Symphony”: Reise ins Herz klassischer Musik

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Vier Jahre war Symphony in Arbeit. Nun ist der VR-Film fertiggestellt und soll jüngeren Generationen mit einem klang- und bildgewaltigen VR-Erlebnis an klassische Musik heranführen.

Rund 250 Menschen waren in das Mammutprojekt involviert, das vom venezolanischen Stardirigenten und Geiger Gustavo Dudamel ins Leben gerufen wurde. Vom 22. Dezember bis 19. Januar können Besucher eine Ausstellung auf dem Madrider Plaza de Oriente besuchen, die sie in die Welt der Klassik entführt.

Die Ausstellung besteht aus zwei Teilen. In einem ersten Raum wird ein Kurzfilm auf eine Grossleinwand projiziert, der drei junge Musiker aus Spanien, Kolumbien und den USA durch verschiedene (Klang-)Landschaften begleitet.

Für den zweiten Teil begeben sich die Zuschauer in einen zweiten Raum, wo sie sich eine VR-Brille und Kopfhörer aufsetzen können. Dem Trailer zufolge ist die eingesetzte Technik zeitgemäss und nutzt die hochauflösende PC-VR-Brille HP Reverb .

Im VR-Film finden sich die Zuschauer inmitten der Bühne des Gran Teatre del Liceu wieder, dem grössten Opernhaus Barcelonas, während um sie herum Dudamel samt Orchester Beethovens 5. Sinfonie aufführt. Daraufhin entspinnt sich eine virtuelle Reise in den Kosmos und die Natur sowie in das Innere einer Violine und Trompete.

«Wir möchten den Menschen die Intimität des Musizierens zeigen – von den elementarsten Klängen zu einem der besten Orchester der Welt. Es ist eine einzigartige, totale Erfahrung», sagt Dudamel anlässlich der Eröffnung zur britischen Tageszeitung Guardian.

Die Ausstellung hätte schon im Frühjahr eröffnen sollen und wurde der Pandemie wegen verschoben. Weil der Virus in Spanien noch immer wütet, wird für einen Sicherheitsabstand zwischen Besuchern gesorgt und VR-Brille sowie Kopfhörer werden nach jeder Vorstellung desinfiziert.

Vom Weltraum inspiriert

Regie führte bei beiden Filmen Igor Cortadellas. Er liess sich vom Weltall inspirieren, genauer: von der Fracht der Raumsonden Voyager 1 und 2, die die NASA in den 70er Jahren in den Weltraum schoss und die irdische Botschaften an ausserirdische Zivilisationen enthalten, darunter eine Sammlung von Erdgeräuschen wie Donner, Meeresrauschen und Vogelgezwitscher.

«Sie enthalten auch Musik, einschliesslich des ersten Satzes von Beethovens 5. Sinfonie. Diese beiden sehr einfachen Dinge – die Musik der Natur und die Musik von Beethoven – waren meine Ausgangspunkte», sagt Cortadellas.

Dei Ausstellung ist bis zum 19. Januar 2021 kostenlos in Madrid zu sehen. Danach wandert die Ausstellung zehn Jahre lang durch 100 spanische und portugiesische Städte.

Quelle: Mixed

 

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