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Medacta erhält FDA-Genehmigung für Augmented Reality Plattform für Knieersatz

Medacta

TKA steht für Total Knee Artroplasty (Totale Knie-Arthroplastik) und ist ein chirurgischer Eingriff, der die Kniegelenkfunktion sicher- oder wiederherstellen soll. Neu soll die Operation mit Augmented Reality möglich sein. So lässt die US-Gesundheitsbehörde FDA ab sofort die sogenannte NextAR Augmented-Reality-basierte Operationsplattform der Tessiner Firma Medacta für TKA-Verfahren zu.
Es handle sich dabei um die erste Anwendung einer neuen Plattform-Technologie, die auch auf Eingriffe an Hüften, Schultern und Wirbelsäulen ausgedehnt werden solle. Sie sei mit künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen entwickelt und konstruiert worden, was eine effiziente und präzise präoperative Planung und Analyse ermögliche.

Mehr Fokus auf dem Patienten durch AR

Mit der mit der NextARTM-Plattform gelieferten Augmented Reality-Brille kann der Chirurg chirurgische Aktionen und Informationen in Echtzeit direkt auf dem Operationsfeld visualisieren. Dies verbessert die Benutzererfahrung und hilft dem Chirurgen, sich jederzeit auf den Patienten zu konzentrieren.

Eine aufregende Weiterentwicklung für die Chirurgie

«Mit der verbesserten Visualisierung über Augmented Reality ist die NextARTM-Plattform ein innovatives und effizientes Werkzeug für eine ultrapräzise, ​​patientenspezifische Behandlung, » sagte Dr. Michael McAuliffe (MBBS FRACS), Orthopäde am St. Andrew’s Ipswich Hospital in Queensland, Australien und ein Mitglied des Expertengremiums für Chirurgen, mit dem Medacta zusammengearbeitet hat, um die Anwendung zu entwickeln. «Mit der NextARTM TKA-Anwendung können wir das Verhalten von 3D-Weichgewebe während einer Operation in Echtzeit verfolgen. Diese Funktionalität ist eine aufregende Weiterentwicklung herkömmlicher computergestützter oder robotergestützter chirurgischer Systeme, die nur die relative Bewegung der Knieknochen verfolgen, nicht das eigentliche Weichgewebe.»

Mehr Effizienz und Präzision

Das Verfahren habe zum Ziel, die Effizienz und Präzision des Knie-Totalersatzes zu verbessern und eine personalisierte Planung zu ermöglichen. Kliniken und Krankenhäuser müssten dabei nur geringe Vorabinvestitionen tätigen, was dem Gesundheitssystem durch Effizienz und niedrige Kosten pro Eingriff wirtschaftliche Vorteile bringe. Es sei vor allem eine optimale Lösung für ambulante Operationszentren in den USA, die eine chirurgische Versorgung am selben Tag anbieten würden.

Quelle: finanzen / Medacta

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