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Hamburger Hafen in Virtual Reality erleben

Die HafenCity Hamburg ist immer ein Besuch wert – auch für VR-Hungrige. So lockt das innovative Hafenmuseum mit dem Discovery Dock. Dieses bietet, in unmittelbarer Nähe zur Elbphilharmonie, auf rund 300 Quadratmetern eine Mixed-Reality-Erlebniswelt, die den Mikrokosmos Hamburger Hafen näherbringen soll.

Ein Schwarm silbrig glänzender Stinte rauscht durch die Elbe und reagiert auf Bewegungen der Besucher, eine fette, per Rechner animierte Wollhandkrabbe krabbelt unterm Stein hervor und versucht Zuschauern in den Finger zu zwicken. Und per VR-Brille geht’s u.a. hoch hinauf auf eine Containerbrücke oder ins Dock von Blohm + Voss unter einen gewaltigen Schiffsrumpf.

„Wir wollen Menschen das Hafengeschehen nahebringen und dabei ungewöhnliche Perspektiven ermöglichen“, erklärt Susan Molzow, Geschäftsführerin Discovery Dock. Während der 50-minütigen, geführten Tour können Besuchergruppen an multimedialen Stationen mithilfe von Virtual- und Augmented-Reality-Technologie in die virtuelle Hafenwelt eintauchen.

Interaktives Mitmach-Museum mit VR-Simulationen

Im Mittelpunkt des interaktiven Museums steht ein Hafenmodell, dass durch eine 3D-Projektion zum Leben erwachen zu scheint und 24 Stunden im Hamburger Hafen erlebbar macht. Alle Schiffsbewegungen entsprechen dabei mit 24-Stunden-Verzögerung denen im echten Hafen.

Nach einem Einleitungsfilm treten die Besucher ein in einen  abgedunkelten Raum, in dessen Mitte sich ein großer Tisch befindet. Darauf: ein Relief des Hafens. Auf dieses Modell wird dann mit modernster Multimediatechnologie all das projiziert, was der Hafen zu bieten hat: vom Containerterminal über die Köhlbrandbrücke bis zum Alten Elbtunnel.

Man kann dabei in die Haut von Kapitänen und Hafenarbeitern schlüpfen und erleben, wie es sich anfühlt, direkt neben einer riesigen Schiffsschraube im Trockendock zu stehen. Darüber hinaus lassen sich an einer Station mit VR-Brillen Container verladen oder ein Trockendock erkunden. Auch der Zoll und die Tierwelt des Hafens werden multimedial aufbereitet. Zur Entspannung empfiehlt sich im Anschluss eine Pause mit der atemberaubenden Aussicht von der virtuellen Containerbrücke.

Die geführten Touren sind für eine Gruppengrösse bis maximal 35 Personen buchbar. Das innovative Hafenmuseum ist auf Deutsch und Englisch erlebbar.

Somit wäre das Schlechtwetterprogramm für den nächsten Besuch in Hamburg auch schon geregelt.

Quelle: hamburg-news / Bild

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