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Stirnband gegen Motion Sickness

Nicht jeder kann Virtual Reality uneingeschränkt geniessen: Bei vielen Nutzern von VR-Brillen kommt es zur sogenannten „Motion Sickness“ – dabei handelt es sich um vorübergehende Schwindelgefühle. Ein chinesischer Hersteller von AR- und VR-Headsets will nun eine Lösung für das Problem gefunden haben.

Noch immer gibt es viele Anwendungen, bei denen viele Nutzer über Unwohlsein während und nach einer VR-Erfahrung klagen. Die Beschwerden, die laut einer Untersuchung mehr als die Hälfte aller VR-Nutzer schon einmal erlebt haben, reichen von Kopfschmerzen über Schwindel bis hin zu Erbrechen. Auch wenn die Ursachen der VR-Krankheit noch nicht abschliessend geklärt sind, gehen die meisten Theorien davon aus, dass der Hauptgrund in einer Abweichung zwischen der gezeigten Simulation und der erlebten Körperwahrnehmung liegt: So werden dem Gehirn etwa bei einer VR-Achterbahnfahrt Bilder suggeriert, die normalerweise mit starken Fliehkräften einhergehen. Wenn diese Kräfte jedoch nicht einsetzen, interpretiert das Gleichgewichtsorgan diese Abweichung als Störung und erzeugt Abwehrreaktionen wie Übelkeit – ähnlich wie bei einer Vergiftung.

Mit einem Stirnband gegen Übelkeit

Dieses Problem wollen jetzt zwei Unternehmen mit vibrierenden Stirnbändern lösen. Wobei; ganz so sicher ist sich das Unternehmen AntVR offenbar selbst nicht: In einer E-Mail heisst es offenbar, der sogenannte „Haptic Feedback Strap“ könne das Problem der Motion Sickness „vielleicht“ lösen. Bei dem Zubehör handelt es sich um ein Stirnband, das man unter dem Virtual-Reality-Headset tragen soll.

Kompatibel zu gängigen Headsets

In den Haptic Feedback Strap sind mehrere Motoren integriert, die je nach Bewegung in der virtuellen Realität auf unterschiedliche Art und Weise vibrieren. Ob das Stirnband auch den Gleichgewichtssinn des Innenohrs  beeinflusse, habe der Hersteller nicht verraten. Immerhin knapp 100 Probanden sollen den Haptic Feedback Strap im Rahmen einer virtuellen Achterbahnfahrt für AntVR getestet haben. Und dies immerhin mit angeblich positiven Feedback getestet, so ein Tweet von AntVR:

Ohne das Stirnband hätten es nur zwei Personen geschafft, zwei Fahrten zu überstehen. Das Gadget unterstütze diverse gängige Headsets: unter anderem HTC Vive, Oculus Go und Oculus Rift. Übrigens kommt es längst nicht bei allen Nutzern zu Motion Sickness. Neben der eigenen Anfälligkeit spielen auch das Headset und die genutzte Virtual-Realitiy-Anwendung eine Rolle.

Quelle: curved / wired

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