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Anon ein düsteres Sci-Fi-Spiel

Der spielbare Sci-Fi-Psychothriller “Anon: Escape the Murder” ist weder Virtual noch Augmented Reality, aber nutzt eine Grundlagentechnologie beider Raummedien. Das erste Level ist ab sofort kostenlos für iOS und Android erhältlich. Wir haben kurz reingeschaut.

Das Besondere an Anon: Das Smartphone-Display wird zum Fenster in eine 3D-Welt, die man wie in einem VR-Spiel vollständig begehen kann, indem man sich durch den realen Raum bewegt – nur eben ohne VR-Brille. Das Raumtracking möglich machen ARKit und ARCore, je nachdem, ob man iOS oder Android nutzt. Anon ist folglich weder Augmented Reality, da die reale Welt vollständig ausgeblendet wird, noch Virtual Reality, da man keine VR-Brille trägt.

Das Spiel basiert auf dem gleichnamigen Netflix-Film Anon, der Anfang Mai erschien. Er spielt in einer dystopischen Zukunft, in der keine Anonymität und Privatsphäre mehr existiert: Menschen tragen Implantate, die alles aufzeichnen, was sie sehen und in eine zentrale Datenbank hochladen.

Rätsel lösen, schleichen, hacken

Der Film handelt vom Detektiv Sal Frieland, der es mit einer Reihe mysteriöser Morde zu tun bekommt. Da die Datenbank manipuliert wurde, können die Schuldigen nicht aufgespürt werden. Später trifft Frieland auf eine erste Spur: eine mysteriöse, junge Frau, die nicht vom Überwachungssystem erfasst wird.

In Anon: Escape the Murder erwacht man als Spieler neben einer toten Frau und muss vor der eintreffenden Polizei flüchten. Wer einen ausreichend grossen Raum besitzt, kann in der virtuellen Umgebung herumgehen und mit Gegenständen interagieren, indem er sich ihnen nähert. Schnell erfährt man, dass man wohl eine durchzechte, wilde Nacht hinter sich hat. Es hat einen kurzen Moment gedauert, bis ich als Nicht-Gamer die Zoom-Steuerung verstanden. Es funktioniert also auch, wenn der Raum klein ist. Spielmechanisch setzt der storylastige Titel auf Rätsel, Schleicheinlagen und ein ausgefeiltes Fertigkeitensystem, das beim Knacken von Schlössern und dem Hacken von Computerterminals hilft. Den Code für die verschlossene Tür, fand ich schnell heraus. Ich hoffe, die Rätsel werden noch etwas kniffliger. Die Grafik spricht mich persönlich an, jedoch wünschte ich mir einen viel grösseren Screen, als der von meinem Smartphone.

Anon: Escape the Murder zeigt den ersten (sehr kurzen) Level des Spiels und ist kostenlos für iOSund Android erhältlich. Für Escape-Room Fans definitiv ein Must-Try!

Quelle: Vrodo / Youtube

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