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Share The Road – mittels VR fördert Ford die Harmonie zwischen Auto- und Fahrradfahrern

Das Ford-Projekt „Share The Road“ soll dazu beitragen, den Verkehr im urbanen Raum sicherer zu machen. Mittels Virtual Reality werden Perspektiven gewechselt, um das Verständnis zwischen Auto- und Fahrradfahrern zu verbessern und mehr Empathie zu erzeugen.

Immer häufiger kommt es in Städten zu Konflikten zwischen Auto- und Fahrradfahrern. Während die Beschaffenheit von innerstädtischen Strassen die verschiedenen Verkehrsteilnehmer üblicherweise voneinander trennt, startet Ford nun eine Kampagne, die dazu beitragen soll, die Sicherheit im urbanen Raum durch mehr Gemeinschaftlichkeit zu erhöhen. Darüber hinaus zielt das Ford-Projekt „Share The Road“ auch darauf, Umweltverschmutzung und Staus zu reduzieren.

Zu diesem Zweck hat Ford eine ganz besondere Virtual-Reality-Erfahrung konzipiert. Das sogenannte „WheelSwap“ ermöglicht Autofahrern und Radfahrern, rücksichtsloses Verhalten im Strassenverkehr aus der jeweils gegenüberliegenden Perspektive zu betrachten. Auf diese Weise lassen sich gefährliche Situationen simulieren, die im echten Leben sogar tödlich enden könnten. Erste Studien zeigen, dass nach dieser drastischen Erfahrung fast alle Teilnehmer angaben, ihr Fahrverhalten künftig ändern zu wollen. „Es gibt kein wirksameres Mittel, um den Standpunkt eines anderen zu würdigen, als in seinen Blickwinkel einzunehmen oder in diesem Fall in die Pedale zu treten. Empathie ist eine ungemein starke Emotion“, sagt der Verhaltensforscher Dan Berry, der dieses Konzept mitentwickelt hat.

„WheelSwap“ ermöglicht es Autofahrern, aus der Sicht eines Radfahrers zu erleben, wie erschreckend es sein kann, wenn Autos zu dicht überholen, ohne zu blinken die Spur wechseln oder etwa Türen öffnen, ohne auf Fahrräder zu achten. Radfahrer können ihrerseits erleben, wie es für Autofahrer ist, wenn sie rote Ampeln überfahren, Einbahnstrassen in der falschen Richtung befahren oder riskant manövrieren.

Von Empathie bis zur wirklichen Verhaltensänderung

Mehr als 1.200 Menschen nahmen an den ersten Terminen in fünf europäischen Ländern teil. 70 Prozent der „WheelSwap“-Probanden zeigten nach dem virtuellen Erlebnis eine grössere Empathie gegenüber den jeweils anderen Verkehrsteilnehmern. Ausserdem planten 91 Prozent, ihre Gewohnheiten auf der Strasse zu überdenken, nur zwei Wochen nach „WheelSwap“ hatten 60 Prozent ihr Verhalten gemäss eigenen Angaben tatsächlich verändert.

„Als jemand, der häufig auf zwei und vier Rädern unterwegs ist, habe ich selbst schon viele Gefahren erlebt, denen Auto- und Fahrradfahrer heutzutage auf unseren Strassen ausgesetzt sind“, sagt Steven Armstrong, President and CEO, Ford of Europe, Middle East & Africa. „Eine gelungene Integration aller Verkehrsteilnehmer ist der Schlüssel dazu, wie wir unsere Städte für alle Menschen sicherer und die Mobilität insgesamt effektiver machen können. Aber neue Infrastrukturen wie Radwege benötigen Zeit, es besteht Handlungsbedarf“.

Quelle: Presseportal

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