Share, , Google Plus, Pinterest,

Drucken

Posted in:

«Geschichten aus Jerusalem»: ZDF und arte präsentieren Virtual-Reality-Serie

Die deutschen TV Sender arte und ZDF stellen ihre erste gemeinsam produzierte, fiktionale 360-Grad-3D-Serie zum Abruf bereit. Unter dem Titel «Geschichten aus Jerusalem» stehen die Folgen seit dem Donnerstag, 3. Mai bereit.

Der Nahostkonflikt aus einer ganz neuen Perspektive: In vier fiktionalen Kurzfilmen mit einer Länge von jeweils sechs bis acht Minuten können die Zuschauer beim neuen Virtual-Reality-Projekt der beiden Kultursender arte und das ZDF immer wieder die Seiten zwischen Palästina und Jerusalem wechseln. Unter dem Motto „Glaube – Liebe – Hoffnung – Angst“ kann man nun mithilfe der VR-Apps von ZDF und Arte die Stadt Jerusalem auf intensive, dreidimensionale Weise kennenlernen.

Dany Levy als bekannter Regisseur

Unter dem Titel «Geschichten aus Jerusalem» geht am Donnerstag, den 3. Mai, die erste fiktionale 360-Grad-3D-Serie an den Start, die die beiden Kanäle gemeinsam produziert haben. Die vier Episoden werden um 11 Uhr freigeschaltet. Daniel Levy führte bei den Kurzfilmen Regie. Er hat sich bereits mit Filmen wie „Meschugge“, „Väter“ und „Alles auf Zucker!“ einen Namen machen können, für die er mit dem Deutschen Filmpreis und dem Ernst-Lubitsch-Preis ausgezeichnet wurde.

Die Auftaktfolge „Glaube“ dreht sich um einen israelischen Stand-up-Comedian, der auf dem Zionsplatz mit aggressiven Zuschauern in einen bedrohlichen Zwist gerät. In „Liebe“ wird eine junge Palästinenserin auf dem Weg vom Westjordanland nach Israel von einem gleichaltrigen Soldaten zum Verhör gebeten. Es kommt zu einer bedeutungsvollen Unterredung. Die Episode „Hoffnung“ zeigt einen militärischen Scharfschützen, der sich über den Dächern der Altstadt positioniert hat. In den Gassen des Basars verfolgt er ein besonderes Ziel – so lange, bis ihm ein göttliches Zeichen erscheint. In der vierten Folge „Angst“ spukt ein Geist durch die Ruinen jenes Gebäudes, das einmal das palästinensische Parlament werden sollte. Ist es etwa Jassir Arafat?

Unter vr.zdf.de sowie in der „ZDF VR“-App werden die vier Episoden in deutscher Sprache bereit gestellt, in der „ARTE360 VR“-App werden zudem die englischsprachige Originalversion sowie eine französische Fassung zugänglich gemacht. Die Serie ist darüber hinaus Teil der Ausstellung „Welcome to Jerusalem“ im Jüdischen Museum Berlin, wo sie vom 3. Mai bis zum 17. Juni 2018 zu sehen sein wird.

Quelle: quotenmeter / digitalfernsehen / ZDF

Schreibe einen Kommentar