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Mit der Virtual Reality-Brille durch die neue Küche

Die Unternehmung nimmersatt hat sich auf die Fahne geschrieben, den bisherigen Küchenstandard mit ihren smarten, massgeschneiderten und intelligenten Küchen zu revolutionieren. Mit der virtuellen Küchenplanungssoftware, die Tools aus der Gaming-Industrie nutzt, können Auftraggeber ihre Küche bereits in der Planungsphase abstreiten – via Virtual Reality-Brille.

„Wir besitzen eine langjährige Expertise im Küchenbau, entwickeln parallel erfolgreiche Gastronomiekonzepte und sind dadurch in unserer Zielgruppe sehr gut vernetzt. Unser Planungsansatz über unsere eigens kreierte Software und unsere Vision der Küche 4.0 sind einzigartig“, sagt Florian Wagner vom Kölner Start-up Unternehmen mit dem interessanten Namen nimmersatt sehr selbstbewusst.

Von der VR direkt in die Produktion

Bisher wird es im Grossküchenbau so gehandelt, dass ein Aussendienstmitarbeiter mit seinem Produktkatalog den Kunden – Gastronomie-, Catering- und Hotelleriebranche – besucht, die Masse nimmt, die Küchengeräte abstimmt und im Anschluss vom Innendienst eine technische Zeichnung zur Abnahme anlegen lässt. Genau hier wollen sie mit ihrer virtuellen Küchenplanersoftware ansetzen: Vor Ort werden die Raummasse übernommen, die bündige Arbeitsplatte inklusive der technischen Geräte hinzugefügt und das Raumdesign angepasst – fertig! Der Kunde kann dann unmittelbar vor Ort mittels der VR-Brille die Küche erleben, Arbeitsabläufe durchspielen und gegebenenfalls Optimierungen vornehmen. Final liegen der Gesamtpreis, technische Zeichnungen und die individuelle Teileliste vor, sodass das Team von nimmersatt theoretisch am selben Tag mit der Produktion beginnen kann.

VR in neue Anwendungskontexte verschieben

Die ausschliesslich positiven und teilweise überraschten Reaktionen des Fachpublikums und der Mitbewerber auf unsere Präsentation der Beta-Software inklusive smartem Küchenansatz auf der Fachmesse HostMilano habe sie weiterhin darin bestärkt, dass sie auf dem richtigen Weg seien und eine längst überfällige Nische besetzen würde, meint Wagner. Sowohl der Kunde als auch der Koch, der am Ende des Tages in unserer Küche arbeite, habe nun endlich die Möglichkeit, vorab jegliche Funktionen und Abläufe ohne Risiko zu testen und zu erleben. In anderen Bereichen wie etwa der Automotivebranche sei das ein alter Hut. Meistens entstehen die besten Businesspläne durch das Verschieben bestehender Technologien in neue Anwendungskontexte.

Mit ihrer Idee stehen sie aber definitiv nicht alleine da, denn auch Elektrolux Professional beschäftigt sich ja zurzeit stark mit VR, wie wir vor kurzem berichtet haben.

Quelle: deutsche-startups

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