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IKEA Deutschland stellt neue VR Lösung vor

Der schwedische Möbelhändler IKEA hat für den deutschen Markt eine Virtual-Reality-Anwendung für die Oculus Rift vorgestellt. 

Wenn mich jemand fragt, ob ich mit in die IKEA komme, stehen mir meist alle Haare zu berge. Mich durch die gefühlt endlosen Gänge zu quälen, mich freiwillig Kindergeschrei auszusetzen, um dann zum Schluss vor einer riesen Schlange zu stehen, ist nicht gerade meine bevorzugte Art, wie ich meine freie Zeit verbringen möchte. Nun gibt es jetzt aber zumindest in Deutschland eine Möglichkeit mehr, wie man in die bunte Welt von Ikea eintauchen kann, ohne am Samstagmorgen mit hunderten anderen Kunden dort hin zu strömen. IKEA stellte nach den AR Anwendungen eine Virtual-Reality-Anwendung für die Oculus-Rift-Brille vor.

Ikea VR-Einrichtungserlebnis

Die virtuelle Ikea-Welt unter dem für das Möbelhaus untypisch nüchternen Namen Ikea VR-Einrichtungserlebnis zeigt verschiedene Produkte wie Sofas, Tische oder Küchenzeilen, die der Kunde kombinieren kann. Zusätzlich lassen sich die Varianten und Farben tauschen, sodass der Kunde einen besseren Einblick bekommt, wie verschiedene Kombinationen miteinander wirken können – und das in einer 360-Grad-Ansicht eines virtuellen Raums. Auch verschiedene Wandfarben und Tageszeiten mit ihren spezifischen Lichtstimmungen lassen sich simulieren.

Statt einem eingerichteten Zimmer in der Ausstellung finden die Kunden der Filiale in Berlin-Lichtenberg ab Oktober bald eine Ecke, in der sie eine Oculus-Brille aufsetzen und so virtuell durch ein Wohnzimmer oder eine Küche schlendern können. Daneben wird der VR-Verkaufshelfer auch im Popup-Store in Berlin-Mitte getestet werden.

Hunderte von Produkten digitalisiert

Hinter dem Projekt steht die in Köln und Hamburg ansässige Agentur Demodern. Für die neue Anwendung haben sie hunderte von Möbelstücken, Accessoires und Farbvarianten digitalisiert.

Alle Ikea-Produkte können vom Nutzer virtuell konfiguriert, favorisiert und auf einen Merkzettel übertragen werden. Dieser lässt sich wiederum für den weiteren Einkauf im Onlineshop oder im Einrichtungshaus auf das Smartphone laden. Die VR-Anwendung ist eine Erweiterung einer Reihe von Tests, der seit vergangenen September läuft. Die erste Variante beschränkte sich jedoch auf wenige Einrichtungsgegenstände, Standort sowie Blickwinkel der Nutzers waren statisch. Rund 20.000 Sessions hat das erste Gerät bereits hinter sich. Im Schnitt wurde es 60 bis 80 Mal am Tag genutzt. Das war Grund genug, das Projekt deutlich auszuweiten.

Lediglich auf das charakteristische Duftgemisch von Fleischbällchen, Kerzen und Möbellasur muss man also mit der App verzichten – und wer weiss, vielleicht werde ich so doch noch zum begeisterten IKEA Kunden.

Quelle:  t3n.de / wuv.de / Youtube

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