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Einiges los im VR Center Dietlikon

Am Pfingstwochenende durften wir nochmals den überarbeiteten Explorer im VR Center in Dietlikon Testen. Nebst neuen Brillen, erweiterten Spielregeln und neuen Herausforderungen gab es am Schluss die Hauptprobe für einen bevorstehenden Heiratsantrag. Klingt komisch, war aber so.

Es ist erst vier Monate her seit wir im VR Center zu Besuch waren, um den Shooter zu testen. Doch seit dann hat sich so einiges getan. Die beiden Betreiber Fabian Freund und Philip Lacoste sprechen anscheinend nicht nur schnell, sondern arbeiten auch im Eiltempo.

Den Shooter, welchen wir damals getestet haben, existiert übrigens so nicht mehr – respektive er wurde aus dem Programm genommen. Aber bereits ab Anfangs Juli ist der nächste Shooter parat. Buchen darf man jetzt schon.

Der erfolgreiche Relaunch des Explorers

Getestet haben wir aber dieses Mal den Explorer, welcher vor kurzem mit diversen Hard- & Software Updates versehen wurde. Die zweite Generation des trueVRsystems, bietet nebst besseren und bequemeren Brillen (CV1 von Oculus) eine Reihe von neuen Missionen sowie eine bessere Performance. Es lohnt sich definitiv im VR Center (nochmals) vorbei zu schauen.

Steve Aoki zählt zu den Gästen im VR Center

Dies kann wohl auch der US-amerikanischer Electro-House-DJ und Musikproduzen Steve Aoki bezeugen. Auch er war mit einem Kumpel noch am selben Tag zu Besuch. Sein Statement zum Erlebnsi: „The whole scenario felt so real!“ Na wenn das einer mit einigen Millionen Followern meint, dann kann das ja nur stimmen.

Die Benimmregeln

Auch dieses Mal gab es als erstes wieder eine mündliche Einführung ins Game-Play. Die Devise „Tu nichts, was du im echten Leben nicht auch tun würdest“ bleibt bestehen. Zudem kam noch der Satz: „Benehmt euch normal.“ Auf Nachfrage haben wir wiederum einige lustige Stories erfahren. Es habe Spieler gegeben, die frisch fröhlich die Gegenstände durch die Halle geschmissen hätten. Wenn man das so hört, klingt das zuerst etwas absurd, hat man das Game aber gespielt, kann man sich das ganz gut vorstellen. Wer völlig ins Spiel eintaucht, kann sich schon etwas vergessen. Und gerade wenn man vor einem Gang steht, der links und rechts Spiesse bereit hält, kommt man noch schnell auf die Idee, zuerst mal etwas durchzuwerfen, um eine mögliche Falle aufzudecken. Oder auch ein kleiner Hechtsprung über den Abgrund kann man ja in der VR wagen. Für solche Einlagen gibt es aber neuerdings ein Penaltysystem. Cheaten – wie zum Beispiel, obwohl es einen Abgrund hat einfach auf dem wirklichen Boden darüber zu laufe – ist also nicht erlaubt. Es sei auch einfach zu riskant für das teure Equipment, wenn Leute laufend hinfallen oder mit wilden Hechtrollen sich durch die Halle bewegen.

Wenn man den beiden zuhört, hat man schon etwas Gefühl, dass das Center eine Art Versuchshalle für Verhaltungsforschung in der VR ist. Sie haben wohl schon alles erlebt. Sie machen sich aber auch ausreichend Gedanken, was geht und was nicht. So haben wir erneut diskutiert, dass zwar viele ein Horror Game toll fänden, aber dass es halt doch sehr schnell für manche zu krass werden kann.

Lest übermorgen, was es mit dem weltweit ersten Heiratsantrag auf sich hat und was das Zweiergespann vom VR Center noch auf Lager hat.

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