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Ringier setzt auf VR

Wer regelmässig Blick.ch besucht, dem ist vielleicht schon aufgefallen, dass schon seit längerer Zeit Virtual Reality die Rubrik Erotik ersetzt hat. Seit März finden zudem regelmässige Blick VR Abende mit We Are Cinema statt. Und auch bei der Präsentation der Geschäftszahlen des vergangenen Jahres hat der Medienverlag Ringier einen 360° Film mit VR-Brillen eingesetzt. CEO Marc Walder zeigte den rund 20 anwesenden Journalisten am Mittwoch einen achtminütigen 360-Grad-Unternehmensfilm, um ihre Pionierrolle zu unterstreichen.

Rund-um-Einblick bei Ringier

Vom Newsroom und Radio Energy übers CEO-Office in Zürich bis nach Rumänien, Myanmar oder Ghana – der gezeigte Film gibt einen guten Eindruck, wie es an den verschiedenen Orten aussieht und wie die Mitarbeiter dort arbeiten. Wer schon immer Mal ins Medienhaus reinschauen wollte, hat hier die Möglichkeit.

Und wer schon mal bei We Are Cinema zu Besuch war, kennt es: Am Mittwochabend vor Ort gab es zur Ansicht drehbare Stühle, ein Virtual-Reality-Set mit Brille, Samsung-Gerät und Kopfhörer. Wer damit den Kopf nach oben oder unten bewegte oder sich auf dem Drehstuhl um die eigene Achse drehte, konnte die 360° Ansicht voll auskosten.

Mit dieser VR-Demonstration wollte Ringier seine Taten in Zukunftsthemen aufzeigen. Bewegt-Bilder sind zu einem wichtigen Wachstumsfaktor geworden. Einer von zehn Mitarbeitern im Blick-Newsroom gehört mittlerweile zum Videoteam. Und im Bereich VR zählt Blick neben VR Room zu den wichtigsten Playern in der Schweizer Medienlandschaft, welche über die neue Technologie regelmässig berichten.

Auf Youtube weltweit meistgeklickt

Blick fokussiert sich dabei vor allem auf Filme. Zwei von den weltweit auf Youtube meistgesehenen VR-Filmen kommen aus dem Blick-Newsroom. Zum einen wäre das folgender Film mit dem Cockpitview aus einem Kampfjet der Patrouille Suisse.

Und zum anderen der Film zum Flug im Cockpit eines Swiss-Airbus.

Gemäss Blick-Video-Chef Sebastian Pfotenhauer sei VR für sie ein Game Changer und so wichtig wie die Einführung des Smartphones. Und VR sei wie Boulevard: emotional, nah dran und verständlich.

Dass sich Boulevard und VR kombinieren lässt, zeigen sie auf der News-Seite ebenfalls immer wieder. So findet man auf Blick VR neben „seriöseren“ Berichten Storys mit Titeln wie: “Dieser Fetisch-Club erfüllt die geheimsten Wünsche“ oder “Dior macht den Laufsteg zum Garten der Lüste“.

Quelle: Persönlich

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