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Music App Shazam bringt eine AR Plattform

Shazam die bekannte App, welche unbekannte Musiktitel, die in der Umgebung abgespielt werden, in nur wenigen Sekunden identifiziert, hat mit diversen Unternehmungen zusammen gespannt und eine neue AR Plattform angekündigt. Shazam wird jetzt auch Produkte mit Augmented Reality zum Leben erwecken.

Schritt für Schritt zur AR

Shazam legte bereits im 2015 den Grundstein für die weiteren Entwicklungen und führte eine Bild- und Videokennungsfunktion ein. Die App erkennt damit auch, welcher Film, welche TV-Serie oder Werbung gerade läuft.

Die neue AR Plattform von Shazam kann nun in einem weiteren Schritt jede Art von Marketingmaterial, sei dies Produkte, Verpackungen, POS-Stände, Werbung oder auch Veranstaltungen  zum Leben erwecken. Über die App werden so spezifische Shazam Codes gescannt, welche dann AR-Erlebnisse wie beispielsweise 3D-Animationen, Produktvisualisierungen, Minispiele und 360-Grad-Videos bereitstellen.

Shazam ist dazu eine Partnerschaft mit dem britischen Unternehmen Zappar, dem Weltmarktführer für AR auf Mobilgeräten, eingegangen, um die Code-Scanning-Technologie hinter den Shazam Codes sowie die immersiven AR Erlebnisse bereitstellen zu können. Shazam AR funktioniert auf allen iOS- (Shazam v10.5) oder Android-Geräten (Shazam v7.5).

Stichwort: Gamification in der AR

Für die Einführung kooperiert Shazam mit dem Spirituosenhersteller Beam Suntory. Die Shazam Nutzer in der USA, die das gesetzlich vorgeschriebene Alter für den Kauf aufweisen, werden ab April mit einem AR-Erlebnis gelockt. Wenn also jemand in einem Laden shazamt, erhält er die Möglichkeit, am interaktiven AR-Memory-Spiel, welches gebrandet ist, teilzunehmen. Die potentiellen Kunden werden durch die Gewinnchancen animiert mitzumachen und lernen mit dem Spiel mehr über die Spirituosen.

„Was Werbetreibende bei der AR bisher vermisst hatten, war ein reibungsloser Weg zur Bereitstellung solcher Erlebnisse in grossem Massstab“, sagte Shazam-CRO Greg Glenday.

Die breite Nutzerbasis bringt‘s

Die Vorteile liegen auf der Hand. Shazam bringt bereits eine breite Kundenbasis mit und  die Nutzer sind sich bereits gewohnt, Entdeckungen zu machen. Die App hat nach Angaben des Anbieters bereits mehr als eine Milliarde Nutzer. Sie wird auch sehr intensiv genutzt: Über 30 Milliarden Erkennungsanfragen seien seit Start des Dienstes durchgeführt worden.

Shazam ist seit iOS 8 übrigens standardmässig in Apples mobiles Betriebssystem sowie dem Sprachassistenz-System Siri integriert. Eine Android-Version ist seit 2008 verfügbar.

Des Weiteren hat Shazam im Dezember 2016 eine Kooperation mit Snapchat angekündigt, um die Musikerkennungs-App in den populären Instant-Foto-Chat-Dienst zu integrieren. Da wird sich wohl noch Einiges entwickeln.

Quelle: businesswire.com /nzz

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