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Westschweizer Finanzinstitut lanciert VR App zum Traden

Die VR ist nun also auch im Finanzsektor angekommen. Als erstes europäisches Finanzinstitut lanciert die Westschweizer Online-Bank Swissquote eine Virtual-Reality-Anwendung zum Traden. Die App steht iPhone-Nutzern seit gestern im App-Store bereit, später folgt dann die Version für Android-Smartphones.

Der Test von Finews beschreibt, wie das Ganze funktioniert. Mit einer 360° Perspektive sehe man in Echtzeit die Börsen- und Währungskurse sowie weitere Informationen. Blicke man nach oben, so funkle einem ein Sternenhimmel entgegen. Ein bisschen Romantik, kann der Finanzbranche ja nicht schaden.

Mit der VR-Brille lässt sich auch Traden. Die Steuerung läuft via einem kurzen Blick.  Wenn der Nutzer auf die gewünschte Aktie schaut, erscheint ein Fenster, in dem er die Aktie kaufen oder verkaufen kann . Mittels der sogenannten Fast-Trade-Technologie könne man Trades schneller als bisher abwickeln, schreibt Inside-IT. Da gewisse Kriterien – wie etwa der standardmässig 5’000 Franken Investitionsbetrag – vorkonfiguriert seien, müsse man nach Auswahl eines Titels nur noch mit den Augen auf „Kaufen“ klicken und bestätigen. Dies bemängelt Finews: Wer einen anderen Betrag handeln will, muss sich ins E-Banking von Swissquote einloggen und die Kontraktgrösse anpassen. Diese gilt dann auch für künftige Trades.

Auch der Blick hat die App getestet und meint, das die App ein nettes Spielzeug sei, mehr  noch nicht. Die Transaktionen würden zu lange, dauern, obwohl die Abwicklung vereinfacht worden wäre. Den Computer verdränge die VR-App sicher nicht.

Mit der VR Premiere hat Swissquote aber auf jeden Fall eine starke Medienpräsenz und für die Kunden etwas Neues zum ausprobieren und staunen.

Quelle: Finews, Inside-IT, Blick

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