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Auf der Rigi soll es schön bleiben

1816 eröffnete auf Rigi Kulm das erste Berggasthaus der Schweiz. Die Eröffnung des Hotels vor 200 Jahren gilt als Ursprung und Geburtsstunde der touristischen Entwicklung auf der Rigi, in der Region und in der Schweiz. Nachdem das Jahr 2015 ein absolutes Rekordjahr mit 850‘000 Besuchern war, scheinen sich die Verantwortlichen bei den Rigi Bahnen aber nicht auf den Lorbeeren ausruhen zu wollen; sie gehen mit der Zeit.

Mit Virtual Reality das Wetter bestimmen

Derzeit werde an einer Lösung gearbeitet, so dass die Gäste auch bei schlechtem Wetter die tolle Aussicht geniessen können. Gemäss der Schweiz am Sonntag gehe es darum, das Leistungsversprechen «aussichtsreich» stets einlösen zu können. Möglich seien Installationen direkt am Berg und Lösungen mit Apps für Smartphones. Genaueres sei noch nicht bekannt, jedoch soll ein Pilot noch in diesem Jahr starten.

Zusätzliche Informationen über VR oder AR

Neben der sonnigen 360° Aussicht bestehen natürlich auch andere Möglichkeiten, wie die virtuelle Welt eingesetzt werden könnte. So seien auch andere Bergbahnen dran, nach Lösungen mit VR oder AR zu suchen. Die Brig Visp Zermatt Bahn beispielsweise setzte eher auf Augmented Reality, bei der zusätzliche Informationen auf den Wegen eingeblendet oder auf den Landschaften platziert werden können.

Wie es Hotelplan bereits vormacht, könnten die Schweizer Tourismus Destinationen natürlich auch mit VR von Previews in ausländischen Reisebüros profitieren. So dürften Gäste aus der ganzen Welt wohl schon bald einen kurzen Vorgeschmack geniessen. Es stellt sich dann aber schon bald die Frage, wieso soll ich bei schlechtem Wetter überhaupt auf die Rigi oder sonst wohin fahren, wenn ich das 360° Erlebnis auch  zu Hause haben kann?

Quelle: Schweiz am Sonntag / Rigi

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