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Kopfüber bei Samsung und UPC

Meine Erwartungen an das Drachenreiten in der Virtual Reality im neuen Pop-up Store von Samsung und UPC in der Europa Allee waren relativ gering. Als ich den Stuhl von aussen sah, zögerte ich einen kurzen Moment und war mir nicht mehr ganz so sicher, ob ich da rein will. Eine junge Dame kam dann sofort raus und fragte mich, ob ich es mal ausprobieren will. Sodann; es gab kein Zurück mehr.

Vom Formular zum Stuhl

Zuerst musste ich ein kurzes Formular ausfüllen, um zu bestätigen, dass ich über 13 Jahre bin und unter 95kg.. No Problem, beide Faktoren schaffe ich. Dann wurde ich gleich von zwei Betreuerinnen auf dem Stuhl mit mehreren Gurten angeschnallt. Sogar meine Füsse wurden zusammengebunden. „Das sollte halten – aber wozu?“, fragte ich mich. Ich durfte wählen zwischen einer Reise durch die Galaxie oder einem Drachenritt. Ich entschied mich für das zweite Thema. Die eine Dame überreichte mir die Brille und die Kopfhörer. Zack; aufgesetzt und alles montiert. Sogar die Brille musste mit einem extra Band nochmals befestigt werden. Ob ich bereit wäre, fragten sie mich.  Na klar – es kann los gehen!

Die wilde Achterbahn mit Looping

Schon nach den ersten Sekunden merkte ich, dass ich nicht so locker-flockig im Stuhl sitzen konnte. Mir wurde noch zugerufen: „Du kannst dich vorne auch festhalten.“ Von Können war nicht die Rede – man muss unbedingt. Man sollte auch den Kopf satt hinten an den Stuhl andrücken, sonst schlägt man schon nach der ersten krassen Kurve mit seinem Schädel dagegen. Mein Körper reagierte sofort und so sass ich mit voller Körperspannung im Stuhl, welcher sich in alle Richtungen zu drehen schien. So raste mein Drache mit mir durch zahlreiche Schluchten und wir begegneten anderen fliegenden Ungeheuern.

Ich glaubte es kaum, als ich meinen Körper dann sogar Kopfüber wahrnahm, weil mein sehr lebendiger Drache einen Looping vollzog. Auf Anfrage meiner Begleitung nach dem Ritt, bestätigte dieser mir, dass ich wirklich kopfüber gedreht wurde. Na Danke für die Info über diese wilde Achterbahn. Das Demovideo zeigt die Möglichkeiten des Stuhls.

Das 360° Erlebnis

Von der gesamten VR Umgebung bekam ich wohl nicht ganz alles mit. Erstens war ich schon etwas überrascht durch die heftigen Bewegungen und zweitens konnte ich natürlich nicht gemütlich 360° um mich schauen, wie ich es mir sonst gewohnt bin. Der Stuhl schränkt die Sicht auf das, was jeweils vor einem liegt, doch sehr ein. Die Grafik war in diesem Zusammenhang ausreichend, da ich sowieso nicht die Zeit hatte, auf Details zu schauen.

Das Fazit

Wer auf ein echt wildes VR Erlebnis Lust hat, für den bietet der Ritt auf dem Drachen eine sehr berauschende Achterbahnfahrt. Wer jedoch einen eher sensiblen Magen hat, der soll es besser lassen. In diesem Zusammenhang fand ich es ziemlich fahrlässig, dass das Betreuerteam gar keine Vorwarnung gab oder fragte, ob Loopings ok seien.

Gemäss den beiden Betreuerinnen kämen leider auch fast keine Leute zu Besuch; die Laufkundschaft fehle. Dass das Plakat wohl auch zu wenig Infos enthält, habe ich schon im letzten Bericht erwähnt. Interessant in diesem Zusammenhang war, dass weder sie noch die dritte anwesende Verkaufsperson irgendetwas zu den neuen Geräten im Verkauf sagten. Hier hapert’s wohl schwer auch bei der Verkaufs-Schulung.

Quelle Bilder: UPC, Youtube

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