VR AR CAS Graubünden

CAS Augmented und Virtual Reality an der Fachhochschule Graubünden

Augmented (AR), Mixed und Virtual Reality (VR) Anwendungen dringen immer mehr in sämtliche Bereiche des privaten und beruflichen Lebens vor. Spezialisierte Fachkräfte sind ein wachsendes Bedürfnis der Wirtschaft, dem die Fachhochschule Graubünden mit einem neuen berufsbegleitenden Weiterbildungsangebot Rechnung trägt.

Für die Entwicklung von AR und VR Applikationen braucht es immer mehr ausgebildete Fachkräfte. Doch bis jetzt gibt es noch kaum entsprechende Weiterbildungsangebote. Im CAS Augmented und Virtual Reality, welches die Fachhochschule Graubünden ab Herbst 2021 zum ersten Mal anbietet, lernen die Teilnehmenden in 4 Modulen, was es für eine erfolgreiche Konzeption, Planung und Umsetzung von XR-Anwendungen braucht.

Die Modulleitenden sind alles XR-Profis und verfügen über langjährige Erfahrung in der Umsetzung von AR- und VR-Projekten – sei es auf Unternehmens- oder Agentur-Seite. Weitere Expertinnen und Experten bringen ihr Knowhow in Gastreferaten ein.

«Uns ist es wichtig, dass die Teilnehmenden viele Sachen selber ausprobieren und testen können. Denn nur so erschliesst sich die Faszination, Potenziale werden aufgezeigt und es entstehen neue Ideen für spannende Umsetzungen», so Daniel Gremli, Co-Founder der VR- und AR-Agentur Bandara und Modulleiter.

Das richtige Mindset ist ebenso wichtig wie Fachwissen. «Wer für XR designt, betritt sehr oft Neuland. Die Leute wissen, wie man eine Computer-Maus bedient oder auf dem Smartphone swipt. Aber im 3D-Raum müssen wir vieles neu denken, ausprobieren, testen», erklärt Modulleiter Urs Langenegger.

Aus der Sicht der Modulleiter: Was macht die Faszination von Extended Reality aus?

Veränderte Kundenwünsche durch die Pandemie

Corona hat unseren Alltag und unsere Gewohnheiten verändert. Vieles wird bleiben, auch wenn sich irgendwann wieder eine gewisse «Normalität» einpendelt. Persönlicher Kontakt vor Ort ist wertvoller geworden. Aber auch die Bequemlichkeit des virtuellen Austauschs haben wir schätzen gelernt. «Bei der Konzeptionierung haben wir versucht, diese beiden Grundsätze aufzunehmen und daraus ein Trainingssetting zu entwickeln, das unseren eigenen Erwartungen an eine moderne Post-Corona-Weiterbildung entspricht», so Markus Jost, Dozent an der FH Graubünden und Modulleiter.

Präsenzveranstaltungen werden sparsam und effizient eingesetzt. Ergänzend werden interaktive Webinare remote durchgeführt. Online-Vorlesungen on demand können immer dann angeschaut werden, wenn die Teilnehmenden Zeit dafür finden.  Wenn es in Modul 3 und 4 immer mehr um die konkrete technische Umsetzung von XR-Anwendungen geht, werden angeleitete Tutorials eingesetzt, die im Selbststudium in eigenem Tempo erarbeitet werden können.

Unterstützt wird das neue Angebot von Virtual Switzerland, dem nationalen Netzwerk für immersive Technologien. «XR ist ein stark wachsender Markt. Initiativen wie dieser neue CAS tragen massgebend zur Wettbewerbsfähigkeit des Schweizer Wirtschaftsstandorts bei. Ich bin daher sehr froh, dass die Fachhochschule Graubünden hier eine Pionierrolle einnimmt und Weiterbildungsmöglichkeiten schafft», Laetitia Bochud, Direktorin von Virtual Switzerland.

Quelle: grheute

 

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