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Amazons Coiffeursalon spielt mit AR

Amazon Coiffeur AR

Amazon versucht etwas Neues und eröffnet einen futuristischen Friseursalon in London. Das erste «haircare and styling center» setzt dabei unter anderem auch auf Augmented Reality Technologie. So können sich Kundinnen und Kunden die gewünschte Haarfarbe mit AR bereits vor dem Färben ausprobieren.

Das Geschäft erstreckt sich über zwei Stockwerke und eine Fläche von 140 Quadrameter. Kunden können hier mit reichlich Amazon-Technologie experimentieren: Auf Fire Tablets kann man Amazon Prime-Inhalte schauen statt durch Mode- oder Klatschheftchen zu blättern und wer mit dem Finger auf ausgestellte Schönheitsprodukte zeigt, kriegt auf einem Display Information zum betreffenden Artikel angezeigt. Per angezeigtem QR Code wird man auf die Amazon-Produktseite weitergeleitet, wo man das Produkt sofort nach Hause bestellen kann.

Haarfarbe mit AR testen

Das Highlight des Amazon Salon ist ein Spiegel mit eingelassenem Augmented Reality Display, in dem man virtuell verschiedene Haarfarben ausprobieren kann, bevor es ans eigentliche Färben geht.

Es ist jedoch nicht klar, ob Amazon tatsächlich Ambitionen hat, im Coiffeurgeschäft selbst tätig zu sein. Stattdessen scheint der Salon weitgehend als Testgelände für neue Technologien zu dienen, die Amazon wahrscheinlich in Zukunft an andere Einzelhandelskunden verkaufen oder möglicherweise in seinen eigenen Geschäften implementieren möchte. Und im Fall von AR möchte Amazon möglicherweise Daten über Kundenerlebnisse sammeln, die es auch auf seiner eigenen Einkaufsseite nutzen kann.

AR: Kein Neuland für Amazon

Der Coiffeurrsalon ist derzeit Amazon-Angestellten vorbehalten. Erst in ein paar Wochen soll das Geschäft für die breite Öffentlichkeit geöffnet werden. Der Amazon Salon sei experimenteller Natur und solle neue Produkte und Technologien vorstellen, heisst es in der Ankündigung. Der eCommerce-Gigant plant derzeit keine weiteren Hightech-Frisörsalons.

Für Amazon ist Augmented Reality nichts Neues: Das Unternehmen forschte an einem Spiegel, vor dem Kunden virtuell Kleider anprobieren können, integrierte AR-Produktvisualisierung in die eigene Shopping-App sowie AR-Anprobe für Schminke. Amazon arbeitet ausserdem an einer Alexa-Brille, der Echo Frames, die in Zukunft zu einer Daten- oder AR-Brille erweitert werden könnte.

Quelle: Mixed /techcrunch

 

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