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Virenausbruch drückt auf Absatz im VR/AR-Headset-Markt

Es scheint unlogisch und doch: Die IDC geht davon aus, dass der Markt für Augmented-Reality- und Virtual-Reality-Headsets im ersten Halbjahr massiv unter dem Coronoavirus leiden wird. Schon fürs zweite Halbjahr stellen die Analysten aber eine Erholung in Aussicht.

Der Coronavirus-Ausbruch sorgt auch für negative Auswirkungen für den Augmented-Reality- und Virtual-Reality-Headset-Markt, zumindest in nächster Zeit. So gehen die Marktanalysten von IDC davon aus, dass der Absatz im ersten Quartal um 10,5 Prozent tiefer ausfallen wird als in der Vorjahresperiode und dass der Absatzrückgang im Q2 auf 24,1 Prozent ansteigen wird.

Langfristig solls bergauf gehen

Unter der Annahme, dass die Produktion im Sommer wieder Fahrt aufnehmen wird, rechnet IDC damit, dass sich der AR/VR-Headset-Markt in der zweiten Jahreshälfte wieder erholen wird und dass dann annähernd 7,1 Millionen Geräte abgesetzt werden. Sollte sich die Prognose bewahrheiten, würde im zweiten Halbjahr ein beachtlich hohes Wachstum von 23,6 Prozent erzielt werden. Langfristig werden dem Marktbereich nach wie vor exorbitant hohe Zuwachsraten prophezeit. So geht IDC davon aus, dass im Jahr 2024 der Absatz ein Volumen von 76,7 Millionen Einheiten erreichen wird, was dann einer mittleren jährlichen Zuwachsrate von 81,5 Prozent entsprechen würde.

Wie schon in früheren Studien geht IDC nach wie vor davon aus, dass sich der Markt in Richtung Augmented-Reality-Headsets verschieben wird. Diese nehmen aktuell einen Marktanteil von unter 10 Prozent ein, während der Löwenanteil von fast 85 Prozent auf VR-Headsets entfällt. Gemäss der aktuellen Prognose soll der AR-Anteil bis 2024 indessen auf über 53 Prozent ansteigen, während der VR-Anteil auf gut 46 Prozent nachgibt.

VR gegen Langeweile

Eigentlich müsste man ja annehmen, dass genau jetzt die Zeit für VR ist. Die Leute müssen zu Hause bleiben, können nicht an schöne Orte reisen und viele langweilen sich schon nach einer Woche, wie so viele Posts zeigen. Die VR wäre die optimal Lösung, um da hin zu gehen, wo immer man will. Jedoch sind schon seit Beginn des Jahres grosse Produktionsfabriken in China zeitweise von der Regierung geschlossen worden, was natürlich Auswirkungen auf die Herstellung westlicher Tech-Produkte hat. So kündigte Facebook z.B. bereits im Februar Lieferengpässe bei Oculus Quest an. Wer bereits eine Ausrüstung hat, kann sich also glücklich schätzen.

Quelle: itreseller / Mixed

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