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Halleluja! Kirchgang in der VR

Bei einer Ausstellung in der Gnadenkirche in Chemnitz-Borna können Besucher seit kurzem mit einer VRbrille einen aussergewöhnlichen Einblick in ferne Sakralbauten erhalten. Doch wie passen Kirchen und VR zusammen?

Virtual Reality in einem Gotteshaus – geht das? Wieso auch nicht! Für das VR Projekt der Gnadenkirche in Chemnitz-Borna wurden mehrere Bilder, unter anderem im Berliner Dom, aufgenommen und aneinandergefügt. „Wenn Besucher die Brille aufsetzen, stehen sie mitten im Raum, können rauf- und runtergucken und einen Rundumblick gewinnen“, erklärt Matthias Hövelmann (53) vom Entwicklungsteam „novopano“.

VR in der Ausbildung und Schule

Bereits gibt es schon andere Ideen, wozu man die VR einsetzen könnte: „Die Brillen können bei der Kirchenführer-Ausbildung eingesetzt werden“, so Immo Wittig (60) von der Otto-Bartning-Arbeitsgemeinschaft Kirchenbau.

Denkt man weiter, eröffnen sich weitere Optionen: So ist VR, wie das Projekt Lebendige Steine gezeigt hat, auch ein gutes Lehrmittel für den Religionsunterricht. Denn ob Kirche, Synagoge, Moschee oder Sikh-Tempels – mit VR können Schüler Einblick in jegliche Bauten werfen.

Aber auch Gottesdienste in VR sind nicht denkbar. Hier gäbe es theoretisch die Möglichkeit eines Livestreams mit einer 360° Kamera, so dass man von zuhause oder auch dem Krankenbett aus beiwohnen kann.

Gottesdienst in VR

So gibt es bereits einen englischsprachigen Gottesdienst in einer eigens 3D animierten Kirche in dem VR-Social Hub „Altspace“. Hier finden wöchentlich Gottesdienste mit einem US-Pastor statt. Die internationale Gemeinde scheint dabei recht konstant, wenn auch zahlenmässig überschaubar zu sein – was wohl mit der Verbreitung von VR zu tun hat.

Die Services haben eine eigene „Liturgie“ aus ca. 30 Minuten Worship-Musik, Gebet, Predigt, Gebet und Segen (zusammen ca 1-1.5 Std). Die Interaktion ist hier trotz des nutzbaren Bewegungsraumes nicht grossartig vorhanden, ja wohl tendenziell sogar weniger, als in einem normalen Gottesdienst, da die Musik auch zum Hören ohne Mitsingen einlädt und sich niemand dem sozialen Druck ausgesetzt fühlt. Der Church room wird ausschließlich in der Zeit der Events zugänglich gemacht.

Quelle: media.tag24 / digitale-kirche

 

 

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