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Preis für 360-Grad-Film über Stasi-Gefängnis

„Was wollten Sie in Berlin?“ ist eine 360-Grad-Reportage, in der es um politische Gefangene in der DDR geht. Dieser 360-Grad-Film hat jetzt den renommierten Deutschen Reporterpreis gewonnen.

„Was wollten Sie in Berlin?“ wird aus der Perspektive eines Häftlings im Stasi-Gefängnis Berlin-Hohenschönhausen erzählt. Darin wird der Zuschauer vernommen, manipuliert, angeschrien und gedemütigt. Durch die 360-Grad-Darstellung soll das VR-Erlebnis historisch akkurat und möglichst eindringlich wirken.

„Was wollten Sie in Berlin?“ basiert auf dem Buch „Vernehmungsprotokolle“, das vom Schriftsteller Jürgen Fuchs nach seiner Stasi-Haft geschrieben wurde. Der VR-Film versucht, das Geschehene möglichst genau zu rekonstruieren. Dafür wurde auch mit Zeitzeugen gesprochen und an Originalschauplätzen gedreht. Das hat ziemlich gut geklappt, denn „Was wollten Sie in Berlin?“ hat in der Kategorie „Bestes Web-Video“ gewonnen.

Die Macher schreiben zu dem Projekt: „Im 360-Grad-Film von Michael Ginsburg, Martin Heller und Christiane Wittenbecher wird der Nutzer vom Beobachter zum Teilnehmer. Die Dialoge basieren auf Recherchen in Protokollen und Interviews mit Zeitzeugen, zum Teil vor Ort in den historischen Räumen, um das Erlebnis so präzise wie möglich darstellen zu können. Für die Schauspieler um Udo Schenk in Original Stasi-Requisiten war es der erste Einsatz in einem 360-Grad-Film.

Quelle: VRODO

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