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Test: Netflix VR für Google Daydream View

Leider gibt es die Google Daydream View in der Schweiz noch nicht zu kaufen. Wir haben uns schnell ein Exemplar aus der USA importiert, um die neue Netflix VR App zu testen, welche letzte Woche veröffentlicht wurde.

Netflix VR ermöglicht dem User seine Filme und Serien in einem virtuellen Wohnzimmer an einer riesigen Leinwand zu betrachten. Wer ein Netflix-Konto besitzt kann gleich loslegen und im virtuellen Wohnzimmer Platz nehmen. Nun hab ich mich sofort gefragt, was mir das bringt. Hab ich doch einen grossen TV im realen Wohnzimmer. Um das zu beantworten begab ich mich in das virtuelle Wohnzimmer.

Das virtuelle Wohnzimmer ist hübsch gemacht und hat auch den nötigen Gemütlichkeitsfaktor. Nachdem ich mich mit meinem Netflix Konto eingelogt habe, startete ich den ersten Film, respektive die geniale Doku „Hip Hop Evolution“. Wie es sich gehört wird das Licht im virtuellen Wohnzimmer automatisch runter gefahren und der Film startet. Die Qualität ist echt gut. Man fühlt sich wirklich wie im Wohnzimmer vor einer riesigen Leinwand. Natürlich probiere ich auch gleich die Steuerung mit dem Daydream Controller aus. Auch das geht ganz locker von der Hand. Mit dem Touchpad kann ich mich sehr schnell durch die Menu und Szenerien bewegen. Der Controller ist sehr intuitiv einsetzbar. Fürs Navigieren hat der User entweder die Möglichkeit via Touchpad oder einfach durch zielen und klicken über den Cursor.  Dadurch kann ich ganz releaxed in meinem Sofa liegen und ohne grosse Anstrengung meine Filme auf einer Riesenleinwand anschauen. Soweit ist ja alles gut. Leider gibt es aber auch negative Punkte.

Die Google Daydream View ist sehr leicht ohne Handy. Sobald dieses aber eingesetzt wird, fühlt sich alles ganz anders an. Das Handy drückt die Brille nach unten. Das Befestigungsband geht nur rund um den Kopf und nicht auch oben drüber, was zu Unstabilität führt. Zudem kommt in der Nasengegend Licht rein, da die Brille diese nicht richtig schliesst. Das Problem kann umgangen werden, indem das Kopfband fest angezogen wird, was wiederum schnell zu Druckstellen führt. Kurzum: Die Brille ist nicht sehr bequem.

Mein persönliches Fazit zu Netflix VR und Google Daydream View: Die App macht Spass und ist technisch hervorragend umgesetzt. Ich kann mir aber nicht vorstellen stundenlang Filme zu schauen. Für das ist der Tragkomfort der Google Daydream View nicht ausreichend. Für die eine oder andere Serie werde ich das aber sicher zwischendurch mal machen.

 

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