Creating houses of worship in virtual reality worlds

Not everyone lives near a church, synagogue, mosque or Sikh temple. But thanks to virtual reality worlds, you can still explore these places and listen to the houses of worship talk about their special features.

Those who do not have the opportunity to visit a place of worship can already do so virtell. This is made possible by various projects.

One of them is called „Lebendige Steine“ and comes from the North Church, which invites schools, congregations and confessional groups to turn their church into a VR experience. The idea came from the religion teacher Friederike Wenisch, who is a pioneer in this field with her seventh graders.

Religion lessons with a difference

The students photographed the rooms in the Cem House of the Alevi community in Hamburg with a 360-degree camera and then made them accessible and experienceable digitally on a PC or with virtual reality glasses. To complete the experience, they also had the customs and principles of Alevism explained to them. After a text was created, it was recorded and integrated into the VR world as an audio file. All these steps on the way to a VR world that can be experienced, in which buildings speak for themselves, are part of Friederike Wenisch's religious education lessons at the Altona grammar school in Hamburg.

„Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Jugendliche hoch motiviert arbeiten, wenn sie in Aussicht gestellt bekommen, in VR-Welten eintauchen zu dürfen. Und sie erstellen zu dürfen, ist noch mal etwas ganz Besonderes“, erzählt Wenisch. Jede der von ihr konzipierten Unterrichtseinheiten hat sie auch als Unterrichtsbausteine im Digital Learning Lab zur Verfügung gestellt. So können auch Lehrer, die mit ihren Schülern selbst keine eigene VR-Welt bauen wollen oder können, in den Genuss einer solch interaktiven, spielerisch aufgebauten Unterrichtseinheit kommen. Ausserdem bietet es den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, in Deutschland eher seltenere Gotteshäuser, zu denen man sonst eine längere Anfahrt gehabt hätte, dezentral und auf eigene Faust erkunden zu können – und das fast lebensecht in der virtuellen Realität. „Einerseits wird den Schülern suggeriert, sie seien allein und dadurch steigt die Konzentration. Andererseits wirken die grossen Darstellungen in der VR ganz anders und hinterlassen grosse Eindrücke“, so Friederike Wenisch.

VR costs

Um mit ihren Schülerinnen und Schülern so etwas auf die Beine zu stellen, brauchte es einen starken Partner – denn eine VR-Kamera und Audioaufnahmegeräte sind nicht billig.  „Wir fanden die Idee sehr interessant, weil so Schülerinnen und Schüler auf einem digitalen Weg mit Kirchen, mit Gotteshäusern, mit Religion insgesamt in Berührung kommen“, berichtet Oliver Quellmalz, Social Media Manager bei der Nordkirche. Um den Mitarbeitern der Nordkirche zu zeigen, wie sie sich die VR-Welten vorstellte, hatte Friederike Wenisch erst mit dem „Projekt RELab digital“ von der Uni Würzburg unter der Leitung von Jens Palkowitsch-Kühl und Ilona Nord kooperiert. Die Probeaufnahmen überzeugten das Nordkirchen-Team. Und so wurde die Nordkirche zum Kooperationspartner, schaffte einen Technikkoffer mit 360-Grad-Kamera, Stativ und Audioaufnahmegerät an, kaufte VR-Brillen aus Pappe in hoher Stückzahl, um sie dann günstiger an die Gemeinden und Schulen weitergeben zu können, und erstellte eine Seite, auf der die Projekte gezeigt werden können.

Cooperation with other places of worship

Auch für Kooperationen mit anderen interessierten Landeskirchen sei man offen. Man unterstütze jeden gerne im Wissensmanagement und vermittle Kontakte. „Wir möchten natürlich gerne, dass das Projekt soweit wie möglich gestreut wird“, so Quellmalz. Denn man verspricht sich dadurch, dass am Ende viele Gemeinden in der Nordkirche im Internet als 360-Grad-Video begehbar werden. Anfragen von Interessierten gibt es bereits.

Friederike Wenisch really enjoys working with the Nordkirche and is grateful to the Nordkirche team for their commitment. She herself is now almost a pro at creating 360-degree videos of places of worship: With her students, for example, she has already created the Kreuzkirche and the Ulu Camii Mosque in Hamburg-Ottensen, the Hohe Weiden Synagogue in Hamburg-Schlump, the Sikh Temple Gurdwara Singh Sabha in Hamburg-Lokstedt and now the Cem House of the Alevis on St. Pauli into the digital world.

Source: Evangelical, Northern Church

 

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