Der Journalist und Autor Harald Lüders setzt sich in seinem neuen Roman „Traumtunnel“ mit Virtual Reality auseinander. Ein rasanter Psycho-Thriller nimmt seine atemlose Fahrt auf.
Virtuelle Realität, illegaler Datenhandel, Fake News – das sind seit geraumer Zeit Dauerthemen in den Medien, die Harald Lüders in seinem Roman „Traumtunnel“ aufgreift. Zum zweiten Mal lässt er die Romanfigur Mitch Berger recherchieren und ermitteln.
Mitch Berger n'est pas un commissaire, mais un journaliste de Francfort qui, à l'origine, a été chargé d'écrire sur Donald Trump et sa campagne électorale menée par les médias. Mais il s'embarque ensuite dans une aventure faite de manipulation de données et de chantage. L'action se déroule dans le monde bancaire de Francfort et dans un sanatorium cinq étoiles où les riches de ce monde soignent leurs psycholeptiques. Le chef de la clinique, le professeur Carlos Mentoff, expérimente des voyages dans la réalité virtuelle - en Full HD sous des lunettes de données. S'agit-il de guérison, de lavage de cerveau ou de chantage ? C'est la question que se pose Mitch Berger lorsqu'il reçoit l'appel à l'aide d'une célèbre actrice allemande.
Das Buch sei ein Spiel mit Traum und Wirklichkeit, wie der Autor im Corsogespräch erklärte: „Es geht darum, was ist Erinnerung? Was ist Einflüsterung?“
Die Spielindustrie, aber auch die Porno-Branche investiert stark in diese neue Technik. Die Vorstellung, dass daraus „das Bordell 4.O“ werde, sei erschreckend, sagt Lüders.
Des possibilités incroyables - positives et négatives
Lüders habe sich lange Jahre als Journalist mit Rechtsradikalismus und Verfassungsschutz beschäftigt. In seinem ersten Roman „Dunkelmacht“ ging es um die NSU-Affäre. „Ich kenne eigentlich keinen investigativen Journalisten in Deutschland, der glaubt, dass die Story, die uns heute verkauft wird, die echte Story ist“, sagte der Autor. Vor diesem Hintergrund würde ein Roman neue Möglichkeiten eröffnen – nach Ansicht des Autoren: „Es ist mir möglich, Behauptungen aufzustellen“.
Bewusstseins- und Gehirnforschung hätten Lüders schon immer fasziniert, zum Beispiel die Fragen „Was bin ich? Was macht mein Körpergefühl aus? Wenn das mit der virtuellen Brille heute kombiniert werden kann, dann stehen wir vor unglaublichen Möglichkeiten im positiven wie im negativen Sinne.“
Source : Deutschlandrundfunk / Westendverlag