Lors du procès de l'ex-officier SS Reinhold Hanning, des situations au camp de concentration d'Auschwitz ont été reconstituées numériquement et ainsi VR a été utilisé pour l'administration des preuves. Ce procédé est considéré comme un précurseur.
Auch mehr als 70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs sind immer noch nicht alle Verbrechen aufgearbeitet, die sich in der damaligen Zeit ereignet haben. Spät, aber doch, wurde im vergangenen Jahr einem ehemaligen Angehörigen der „Schutzstaffel“ (SS) in Deutschland der Prozess gemacht. Die paramilitärische Teilorganisation der NSDAP wurde nicht nur am Schlachtfeld für ihre Grausamkeit bekannt. Das Urteil des Landgerichts Detmold gegen den zum Prozesszeitpunkt schon greisen Reinhold Hanning, einst SS-Unterscharführer und Wachmann im berüchtigten KZ Auschwitz-Birkenau, lautete schliesslich auf fünf Jahre Haft wegen Beihilfe zum Mord in wenigstens 170.000 Fällen. Rechtskräftig wurde der Richterspruch jedoch nie. Hannings Anwalt legte Revision ein. Hanning starb im Mai 2017 im Alter von 95 Jahren, was die Beendigung des Verfahrens zur Folge hatte.
VR nazi
Und dennoch gilt das Verfahren als wegweisend: Denn erstmals handelte es sich um einen Schuldspruch, der sich nicht nur auf die Ermordung durch Erschiessungen oder in Gaskammern bezog, sondern auch Todesfälle, die den katastrophalen Versorgungsbedingungen und der harten Zwangsarbeit geschuldet waren. Auch in einem anderen Aspekt ging man neue Wege: Bei der Beweisführung setzte man auf Virtual Reality. In der Dokumentation „Nazi VR“ (17 Minuten), die kostenlos im Netz angesehen werden kann, verfolgt man den Verlauf des Prozesses und die Arbeit des bayrischen Landeskriminalamtes. Dort erstellten Experten Videoaufnahmen des Lagers und zogen auch alte Pläne der Anlage heran, um sie virtuell genau zu rekonstruieren.
Les participants au procès ont finalement pu se faire une idée de la situation de l'époque à l'aide de lunettes VR. Hanning a toujours affirmé que, depuis son poste de garde, il n'avait aucun aperçu des conditions dans lesquelles les prisonniers devaient vivre à Auschwitz. Cette affirmation a toutefois pu être réfutée de manière crédible par ce biais. Il est possible que l'on ait ainsi jeté les bases d'autres preuves de ce type. Le procureur en charge du dossier, Jens Rommel, estime qu'il est possible de soutenir de cette manière l'enquête sur d'autres crimes de guerre.
Source : derstandard / Vimeo