L'œuvre actuelle de Julia Leebist, le documentaire à 360 degrés "Brave New Realities", montre des personnes au Soudan, en Ouganda, au Chili et en Allemagne. Le film met en lumière la question critique suivante : et si les cartes de l'ordre mondial étaient redistribuées ?
„Ich möchte das Leben von Gesellschaften veranschaulichen, die von unserer eigenen Gesellschaft abgeschnitten und vergessen sind“ meint Julia Leebist im Interview. Die Münchner Filmemacherin und Journalistin fängt das Leben von Menschen in Ausnahmesituationen ein – seit einigen Jahren in 360°. In ihrem aktuellen Projekt “Brave New Realities“, welches wohl an den Buchtitel „Brave New World“ angelehnt ist, liegen die Schauplätze in verschiedenen Teilen der Welt.
So zum Beispiel in einer von Gewalt und Bürgerkrieg geprägten Region im Kongo. Erreichbar nur nach einem Gewaltmarsch durch den Dschungel. Vor Ort gibt es weder Internet noch Strom, dafür Terror. Leebist läuft für den Dreh schon mal drei Tage durch den Dschungel und fängt im Hinterland ein Rebellendorf mit ihrer 360-Grad-Kamera ein. Sie verspräche sich davon einen Perspektivenwechsel: „Die Zuschauer können das Thema mit anderen Augen betrachten, besonders wenn sie den Film per Virtual-Reality-Headset erleben und sich in der Szene umschauen. So werden sie für kurze Zeit Teil einer anderen Welt, die ihnen sonst verschlossen bliebe. Auf diese Art kann ich komplexe Situationen nachvollziehbar machen. Eine abstrakte Erzählung wird persönlich und fühlbar.“
La bande-annonce donne un bref aperçu de votre travail :
https://www.youtube.com/watch?v=zyajSBFQUGQ&feature=youtu.be
Source : mediennetzwerk-bayernb / Youtube / Photo : Julia Leeb