L'antenne de la galerie Hauser & Wirth à Minorque n'ouvrira finalement ses portes qu'en 2021. Une exposition VR est à découvrir en avant-première des espaces spectaculaires.
L'emplacement est véritablement royal : une nouvelle galerie exclusive est actuellement en cours de construction sur la petite île d'Illa del Rei, au large de Maó, la capitale de Minorque, par les galeristes suisses Iwan et Manuela Wirth. En 2019, ils se sont retrouvés à la troisième place du classement artistique "Power 100″ et comptent depuis des années parmi les personnalités les plus influentes de la scène artistique mondiale.
„Hauser & Wirth Menorca“ ist nicht nur als kommerzielle Galerie gedacht. Die Vision lautet vielmehr, auf einer Fläche von 1.500 Quadratmetern ein Kunstzentrum zu schaffen, mit acht Ausstellungsbereichen, Gartenanlagen mit einheimischen Pflanzen, einem Bildungsprogramm, einem Shop und einem Restaurant. Sowohl internationale Besucher als auch die lokale Bevölkerung sollen von dem Angebot profitieren. Eigentlich hätte die physische Eröffnung bereits dieses Jahr stattfinden sollen, nun aber verzögert sie sich bis 2021.
Une première visite des locaux avec VR
Die Kunstwerke sollen künftig in wechselnden Ausstellungen von April bis Oktober zu sehen sein, ergänzt durch Leihgaben aus Museen, um die Kontextualisierung zu erleichtern. Doch schon jetzt lässt sich ein Eindruck von der neuen Galerie erhaschen: Am 30. April eröffnete Hauser & Wirth die Virtual-Reality-Ausstellung „Beside itself“. Sie versammelt textbasierte Arbeiten von einigen der wichtigsten Künstler der Galerie: Louise Bourgeois, Mark Bradford, Charles Gaines, Ellen Gallagher, Jenny Holzer, Roni Horn, Luchita Hurtado, Mike Kelley, Glenn Ligon, Damon McCarthy, Paul McCarthy, Bruce Nauman, Lorna Simpson und Lawrence Weiner – eine Arbeit von Letzterem ist Titelgeber.
Sur le site lassen sich unterdessen zwei der geplanten acht Galerien digital und interaktiv erkunden. Iwan Wirth erklärt dort, die ursprünglichen Ziele dieser Visualisierung seien andere gewesen: Die Technologie diene primär dazu, den Künstlern die Räume zu verdeutlichen und erleichtere die Ausstellungsplanung, weil sich so unnötige Reisen, Kosten und CO2-Emissionen vermeiden lassen. „Viele der besten Innovationen werden von der Not angetrieben“, so Wirth. Die Corona-Krise habe den Start des Projekts beschleunigt und ihm eine zusätzliche Richtung gegeben. Denn nun können auch die Besucher von VR-Ausstellungen profitieren.

Gagnant-gagnant avec un bémol
La technologie utilisée permet sans aucun doute une expérience 3D impressionnante : les détails architecturaux des pièces, les conditions d'ombre et de lumière ainsi que la reproduction réaliste des œuvres d'art elles-mêmes font ressortir tout ce qui est actuellement réalisable avec la VR. Lorsque l'on tourne et que l'on se promène dans les salles virtuelles en cliquant et en tirant, on a l'art pour soi tout seul, aucun autre visiteur ne se met en travers du chemin ou ne chuchote avec son compagnon.
Les collectionneurs se font une idée des œuvres et prennent peut-être déjà une décision d'achat sans devoir se rendre sur place l'année prochaine. Les amateurs d'art qui attendent avec impatience de visiter le nouveau centre peuvent ainsi réduire le temps d'attente. Et ceux qui, après Corona, ne pourront pas se rendre à Minorque en raison de restrictions physiques ou financières, pourront au moins accéder virtuellement à l'exposition.
Eine Win-Win-Situation für die Galerie und das Publikum, könnte man meinen. Dass sie einen Wermutstropfen hat, wird spätestens dann klar, wenn man versucht, Einzelheiten von Ellen Gallaghers Arbeit „DeLuxe“ zu erkennen – einem Gefüge aus 60 Drucken in den extravagantesten Techniken, etwa die Gravur mit Tätowiermaschinen.
Il manque encore le cœur
Und so wie auf dem Bild das Herz fehlt, vermisst man es auch in einer VR-Ausstellung: Sie lässt kein Näherkommen, kein visuelles Nachforschen zu und bietet eine Kunsterfahrung, der die direkte Begegnung mit dem Original fehlt. Im Fall von „Hauser & Wirth Menorca“ kommt hinzu, dass es sich um einen aussergewöhnlichen Ort handelt, der ein wichtiges Element der Gesamterfahrung darstellt. Ein Grund mehr, das Kunstzentrum in Zukunft zu besuchen, um der virtuellen Realität die echte folgen zu lassen.
Source : mallorcazeitung