Games Ausstellung schwyz

Schwyz: 50 Jahre Game-Geschichte bis hin zu VR erleben

Die Videospiel-Branche entwickelte sich rasant. In Schwyz kann man diese Entwicklung nun in einer Ausstellung vom Anfang bis heute verfolgen. Auch Schweizer Videospiele und Virtual Reality (VR) Games sind vertreten.

Wer die Ausstellung Games im Landesmuseum, über die wir auch berichteten, verpasst hat, erhält nun nochmals eine Chance. Im Forum Schweizer Geschichte in Schwyz werden vom 13. November 2021 bis zum 13. März 2022 die letzten 50 Jahre der Videospielgeschichte präsentiert. «Die Ausstellung richtet sich aber nicht nur an Supergamer und Nerds», sagt Rebecca Sanders, die Ausstellungskuratorin beim Schweizerischen Nationalmuseum in Zürich, zu dem auch das Forum Schweizer Geschichte gehört.

Games aus fünf Jahrzehnten sind zum Zocken bereit

Von Games mit simpler Grafik wie «Pong» bis hin zu neuartigen Virtual Reality Erlebnissen können Games aus fünf verschiedenen Jahrzehnten ausprobiert werden. Nostalgische Erinnerungen rufen auch alte Arcade-Spielstationen mit Klassikern wie «Pacman» oder «Space Invaders» hervor. Auch Spiele wie «Counter-Strike» oder «Tomb Raider» können gezockt werden. Auch aktuellere Trends wie «Minecraft» sind im Museum zu finden. «Eltern oder Grosseltern können sich dabei mit den Games ihrer Kindern auseinandersetzten und ihnen die Spiele ihrer Generation näher bringen», so Sanders.

Besonderes Highlight sind drei Games, welche in der Schweiz entwickelt und programmiert wurden. Neben zwei Spielen, die an der Hochschule Luzern entwickelt wurden, ist auch das Spiel «Mundaun» des Luzerners Michel Ziegler vertreten. «Zwei Games sind als Hochschulprojekte entstanden und nur eines auf dem freien Markt», so die Kuratorin.

Das Fazit unseres Besuchs mit Führung im Landesmuseum war damals nicht sooo gut. Aber vielleicht bietet das Rahmenprogramm ja was? Ein Versuch ist es allemal wert:

Im Rahmenprogramm kann ein eigenes Level erstellt werden

«Die Game-Industrie macht heute weltweit mehr Umsatz, als die Musik- und die Film-Industrie zusammen», sagt Sanders. Durch diesen Boom entstehen auch Debatten und Fragen, über die das Museum aufklären will. Am Ende der Ausstellung wartet deshalb auf die Besucherinnen und Besucher ein Spiegelkabinett, in dem ein Einblick in die Produktionswelt der Video-Spiele geboten wird. «Es gibt Interviews mit Gameentwicklern, Spieldesignerinnen und einer Inhaberin einer Produktionsfirma zu hören», so Sanders.

Daneben gibt es für die Besucherinnen und Besucher ein breites Rahmenprogramm mit Workshops. In einem dieser Ateliers kann zum Beispiel ein eigenes Level im Spiel «Mario Maker» erstellt werden. Daneben gibt es auch Führungen durch die Ausstellung mit Expertinnen und Experten. Das aktuelle Rahmenprogramm findet man auf der Website des Museums.

Quelle: 20Minuten

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